Im Zeichen der "stillen Nacht" wird in Rheinfelden derzeit kräftig gelärmt. Mit grossen Maschinen wird ein Sockel für den Weihnachtsbaum installiert. Dafür müssen auch Stromleitungen im Boden neu verlegt werden. «Unter den Bodenplatten befindet sich eine Betonplatte. Jedes Mal, wenn man an einer Leitung etwas machen will, muss man sich da zuerst durchkämpfen», erklärt Roger Erdin, Stadtschreiber von Rheinfelden, gegenüber TeleM1. 

Letztes Jahr hat ein Sturm die riesige Tanne vor dem Rathaus zu Fall gebracht. Nur mit Glück wurde niemand verletzt. Deshalb lässt sich die Stadt ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr einiges kosten: 45'000 Franken, damit der Baum stabil steht. «Das ist unnötig, wegen den paar Tagen», findet ein Passant. «Wenn etwas passiert, wird es einiges teurer», meint dagegen eine andere Befragte. 

Auf den Baum verzichten möchten die meisten Rheinfelder nicht. Und auch die Stadt ist von der Investition überzeugt: «Der Baum ist wichtig, er verleiht der Marktgasse eine festliche Stimmung. Er wird von den Leuten geschätzt, auch von den Tagestouristen», so Erdin. Ab dem ersten Advent kann man den Weihnachtsbaum bewundern – ohne Angst haben zu müssen, dass er umkippt.