Wohlen
Neues Open Air: Nach Sound Arena, Monsun und Zamba Loca kommt nun das Stoppelfäld

Letztes Jahr musste es noch verschoben werden. Nun haben die Organisatoren beschlossen, ihr Baby zur Welt zu bringen: Das allererste «Stoppi» wird am 20./21. August beim Wohler Vitaparcours durchgeführt. Es locken sieben Bands, DJs und viele kleine Ideen.

Andrea Weibel
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Im August soll es in Wohlen ein neues Open-Air-Festival geben. Nach Sound Arena, Zamba Loca (Bild) und wie sie alle hiessen, folgt nun das Stoppelfäld.

Im August soll es in Wohlen ein neues Open-Air-Festival geben. Nach Sound Arena, Zamba Loca (Bild) und wie sie alle hiessen, folgt nun das Stoppelfäld.

Andrea Weibel (23. August 2018)

Es tritt in grosse Fussstapfen, das kleine «Stoppi». In den vergangenen Jahrzehnten haben verschiedene Musikfestivals Wohlen im Sommer zur Pilgerstätte für Liebhaber von Rock, Hip-Hop und Weltmusik sowie auch für alle anderen tanzbeinigen Nachtschwärmer werden lassen. Nach Sound Arena, Monsun-Festival, Touch the Air und Zamba Loca wollen die Organisatoren des Open Airs Stoppelfäld nun die musikalische Festivaltradition auf den Wiesen oberhalb des Strohdorfs weiterführen.

Sie haben sich lange Zeit gelassen, doch nach den letzten Lockerungen des Bundesrats haben sie beschlossen, das brandneue Open Air durchzuführen. Und zwar Ende Sommer, genauer am Wochenende vom 20./21. August. «Die Besucherinnen und Besucher erwartet an beiden Tagen ein tolles und vielseitiges Programm», verspricht das OK in einer Medienmitteilung.

Drei Bands, DJs und «Deine 10 Minuten» am Freitagabend

Am Freitag eröffnen Space Ark Traffic mit Soul und Funk das Open Air. «Mit ihren knackigen Grooves und bissigem Gesang wird gleich zu Beginn die Tanzfreude geweckt», versprechen die Organisatoren. Um 21 Uhr folgt schon am ersten Abend auf der Hauptbühne der Headliner des Festivals. JPson, der südafrikanische Sänger mit Schweizer Wurzeln, wird mit seinem «Fresh Folk» die Zuhörer zum Grooven bringen. Zum Schluss des ersten Abends will das Badener Musiker/Produzenten-Trio Tompaul mit Elektro-Pop nochmals für Stimmung und Tanzeuphorie sorgen.

Während der Umbauphasen auf der Hauptbühne darf man sich auf interessante «Deine 10 Minuten»-Auftritte auf der kleinen Bühne bei der Bar freuen. Dies ein beliebtes Überbleibsel, das das Team des Vorgänger-Festivals Zamba Loca ins Leben gerufen hat. DJ Yessai, der mit seinem Partysound für gute Stimmung sorgen will, und danach Manuel Rauch mit Funk und Disco runden den ersten Tag ab.

Daydance, Kleinkunst und vier Bands am Samstag

Der Samstag startet bereits um 12 Uhr mit einem Daydance. Verschiedene DJs, unter anderem Herrzog mit melodischem Techno-Sound oder I.meon & Rabe (Elektro), werden die Zuhörerinnen und Zuhörer bereits am Nachmittag gemütlich auf den Abend einstimmen.

Um 17.30 Uhr eröffnet die junge Wohler Band r.u.ok auf der Hauptbühne mit vielfältiger Musik, am ehesten als Indie-Pop-Rock zu bezeichnen, den zweiten Festivalabend. Mit Harvey Rushmore & the Octopus hat das OK «eine in Wohlen nicht ganz unbekannte Band» engagiert. Mit ihrem psychedelischen Rock heizen sie den Zuhörerinnen und Zuhörern um 19.30 Uhr ein.

Während der Umbauphasen finden auf der kleinen Bühne Kleinkunstauftritte statt. Ausserdem laden auf der kleinen Bühne um 20.30 Uhr Wohler Kantischülerinnen und -schüler zu einem Poetry-Slam-Contest ein. Um 21.30 Uhr folgt die nächste Band auf der Hauptbühne, die die Organisatoren aber ebenfalls noch nicht bekanntgeben. Nach dem letzten Kleinkunstauftritt machen Crème Solaire den Abschluss des Bandprogramms.

Foodtrucks, viel Liebe zum Detail und Coronamassnahmen

Nebst dem vielseitigen kulturellen Angebot bietet das Open Air auch kulinarisch eine Menge. Drei Foodtrucks versorgen die Besucherinnen und Besucher mit Speisen. An der Bar gibt es ein vielfältiges Angebot an Getränken, unter anderem auch das eigene «Stoppi»-Bier. Ebenfalls wie bei ihrem Vorgänger-Festival Zamba Loca schreiben die Organisatoren: «Die Dekoration wird mit viel Liebe zum Detail auf dem ganzen Festivalgelände für ein einzigartiges und wunderschönes Ambiente sorgen.»

Punkto Corona hat sich das OK mehrere Szenarien überlegt. Sie freuen sich: «Nun werden die Massnahmen im Freien gelockert, die Maskenpflicht entfällt, die Sitzpflicht ist aufgehoben und tanzen darf man auch wieder vor der Bühne!» Jedoch unter einer Bedingung: Alle Besucher müssen ein Covid-Zertifikat vorzeigen. Das bedeutet, sie müssen entweder genesen, getestet oder geimpft sein. «So kann ein Festival stattfinden, wie man es aus den Sommern vor der Pandemie in Erinnerung hat.»

Mehr Infos zum Open Air Stoppelfäld gibt's auf der Website, auf Facebook oder Instagram.

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