Sieben Fragen
SP will wissen, wie Wohlen nachhaltig mit seinen Landreserven umgehen will

Wie viel Land in Industrie- und Gewerbezone ist in Wohlen noch vorhanden? Und wie will die Gemeinde damit umgehen? Die SP-Ortspartei stellt dem Gemeinderat sieben Fragen.

Andrea Weibel
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Die SP Wohlen stellt dem Gemeinderat sieben Fragen zum Thema Landressourcen in der Gemeinde.

Die SP Wohlen stellt dem Gemeinderat sieben Fragen zum Thema Landressourcen in der Gemeinde.

Foto: Andrea Weibel

Mit Richtplänen, Sondernutzungsplänen und Entwicklungsleitbildern können der Kanton und die Gemeinden dafür sorgen, dass die Siedlungsentwicklung ihren Vorstellungen entspricht. Die SP Wohlen hält fest: «Für die Gemeinde ist es eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe, mit den vorhandenen Landressourcen schonend umzugehen sowie der nachhaltigen Innenverdichtung Sorge zu tragen.»

Darum stellt die Ortspartei dem Gemeinderat Wohlen sieben Fragen zum Thema. Sie will wissen, ob in der Gemeinde strategische Ziele betreffend aktiver Bodenpolitik bestehen. Auch interessiert sie, wie viele Quadratmeter an unbebauter Fläche in Gewerbe- und Industriezone noch vorhanden sind. Sie wollen wissen, ob es Grundstücke oder Liegenschaften gibt, durch deren Kauf die Gemeinde die Entwicklung des Siedlungsgebiets und der Gewerbezone nachhaltig beeinflussen kann.

Ausserdem interessiert sie, wie der Gemeinderat die Bodenknappheit beurteilt und wie er diesbezüglich gedenkt, das Gewerbe zu unterstützen. Zuletzt fragt die Partei noch, ob bereits Absichten bestehen, wie in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung, die zwischen 2025 und 2028 ausgearbeitet werden soll, das Bevölkerungswachstum und der erhöhte Landbedarf des Gewerbes durch Einzonungen und Erweiterungen aufgefangen werden können.