Rudolfstetten-Friedlisberg
Mit 104 km/h durch die 50er-Zone: Bei Kontrolle fuhren wenige zu schnell, einer dafür deutlich

Die semistationären Geschwindigkeitsmessgeräte der Regionalpolizei sind grosse graue Kästen, die von weitem gut sichtbar am Strassenrand stehen. Sie sollen die Leute ermahnen, langsamer zu fahren. In Rudolfstetten schafften das sehr viele Lenker – aber nicht alle.

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So sieht die semistationäre Radaranlage der Regionalpolizei aus (hier jene der Repol Wohlen in Büttikon). Sie steht gut sichtbar am Strassenrand.

So sieht die semistationäre Radaranlage der Regionalpolizei aus (hier jene der Repol Wohlen in Büttikon). Sie steht gut sichtbar am Strassenrand.

Toni Widmer (13.6.2018)

In Rudolfstetten-Friedlisberg führte die Regionalpolizei Bremgarten im November eine Radarkontrolle mit dem semistationären Messgerät durch. Dieses steht jeweils gut sichtbar an der Strasse und soll nicht nur Verkehrssünder erkennen, sondern die Fahrenden auch sensibilisieren, langsamer zu fahren. Dennoch wurden diesmal sehr hohe Geschwindigkeiten gemessen. Die Kontrolle fand an der Bernstrasse im 50er-Bereich statt. Und zwar gut eine Woche, vom Montag, 15., bis Dienstag, 23. November.

In Fahrtrichtung Mutschellen wurden 46’755 Fahrzeuge gemessen. 264 (0,55 Prozent) davon waren zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug allerdings dennoch 75 km/h.

In Gegenrichtung, also in Fahrtrichtung Zürich, wurden 50’735 Fahrzeuge gemessen. Hier waren 1126 (2,22 Prozent) zu schnell unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug hier allerdings 104 km/h, wie die Gemeinde mitteilt. (az)