Muri
Die «goodnews» sind zurück: Pflegimuri sorgt trotz Omikron-Welle für ein Lächeln

Weil die Rückmeldungen so positiv waren, startet die Pflegimuri das neue Jahr wieder mit «goodnews». Die kleinen Geschichten aus dem Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden sollen Licht und Freude in diesen grauen Monat bringen.

Melanie Burgener
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In der dritten Staffel der «goodnews» der Pflegimuri erscheinen wieder täglich schöne Geschichten aus dem Alltag der Bewohnenden. So wie jene von Frau T., die nun wieder Klavier spielen kann.

In der dritten Staffel der «goodnews» der Pflegimuri erscheinen wieder täglich schöne Geschichten aus dem Alltag der Bewohnenden. So wie jene von Frau T., die nun wieder Klavier spielen kann.

zvg

Draussen ist es kalt und nass, die hellen Stunden sind noch immer kurz. Das triste Grau, das diese Tagen beherrscht, schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. «Gerade der Januar ist für viele eine eher schwere Zeit. Da passiert es schnell, dass man die kleinen Freuden aus den Augen verliert», sagt Carmen Frei, Kommunikationsverantwortliche der Pflegimuri.

Höchste Zeit also, ein paar gute Neuigkeiten zu verbreiten und diese grauen Tagen zu erhellen, waren sich die Verantwortlichen der Institution einig. So starteten sie das neue Jahr mit einer weiteren Staffel ihrer «goodnews». Täglich teilt die dafür gegründete Redaktion kleine Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag der Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von den Mitarbeitenden.

Auch die kleinsten Geschichten können grosse Freude bereiten

Es ist schon die dritte Staffel dieses Projektes. Begonnen hat alles im ersten Lockdown 2020. «Das ist damals so gut angekommen, dass wir es im darauffolgenden Advent nochmals durchführten», so Frei. Danach hätten kleinen Geschichten aus dem Pflegialltag aber wieder an Bedeutung verloren. «Das Haus war wieder offen und die Massnahmen lockerer», erklärt Frei. Die Menschen konnten ihre Geschichten wieder persönlich erzählen, einander wieder vor Ort zuhören.

Diese schönen Momente werden nun von der aktuellen Omikron-Welle erschwert. Frei sagt:

«Es sind aufgrund der Einschränkungen keine Besuche mehr auf den Zimmern erlaubt. Die Geschichten dämmen sich ein.»

Deshalb würden nun wieder täglich solche Freuden auf der Pflegiwebsite aufpoppen. «Es sind absolute Kleinigkeiten, aber sie werden sehr geschätzt», so Frei.

Heuer gehe es dabei vor allem um ein gemeinsames Miteinander. So zum Beispiel jene Erzählung, die am 7. Januar über die Bewohnerin Frau T. zu lesen war, die wohl auf vielen Gesichtern für ein Lächeln gesorgt hat.

Wie Frau T. ein Klavier bekommen hat

«Seit 40 Jahren hat Frau T. schon nicht mehr am Klavier gesessen. Doch dann hat sie in der vergangenen Adventszeit das Instrument in unserem Raum der Begegnung entdeckt», beginnt Carmen Frei die Geschichte. Von da an habe man die Bewohnerin häufig gehört, wie sie ihre Finger über die Tasten wandern und verschiedene Weihnachtslieder erklingen liess.

Irene Villiger von der Sozialbetreuung habe unterdessen alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit Frau T. ihren musikalischen Neuanfang auch nach der Adventszeit weiter ausüben kann, wie in der guten Neuigkeit zu lesen war. Dank ihr steht nun in der Wohngruppe, in der die Musikantin lebt, ein Klavier, an das sie sich jederzeit setzen und ihre Lieder klingen lassen kann.

Solchen herzerwärmenden Geschichten werden heuer bis mindestens am 24. Januar erscheinen, genau so viele Tage lang, wie ein Adventskalender Türchen hat. Denn inspiriert von der Aktion «2x Weihnachten» – eine Aktion, bei der jeweils nach dem 24. Dezember mit Hilfe von Spenden Weihnachtsgeschenke an Bedürftige übergeben werden – feiert die Pflegi in den «goodnews» auch «2x Advent».

Der Adventskalender darf sich noch einmal präsentieren

Unter dem Motto «Einer für alle, alle für einen» haben die Pflegi-Mitarbeitenden im Advent einen Kalender im Höfligarten selbst gebastelt. Damit dieser noch einen Monat länger bestaunt werden kann, erscheint nebst den «goodnews» in dieser Staffel täglich ein Bild eines Türchens.

In der dritten Staffel «goodnews» der Pflegimuri wird täglich ein Türchen des Adventskalenders im Höfligarten gezeigt.

In der dritten Staffel «goodnews» der Pflegimuri wird täglich ein Türchen des Adventskalenders im Höfligarten gezeigt.

zvg

Carmen Frei hofft, dass sich auch in diesem Januar viele kleine Geschichten sammeln werden, die sie auf der Website posten kann. Vielleicht sogar die eine oder andere von Angehörigen oder anderen Privatpersonen.

Gute Neuigkeiten können unter goodnews@pflegimuri.ch eingesandt werden. Weitere Infos und die «goodnews» gibt es unter www.pflegimuri.ch/goodnews.