Dietwil
Hochschule wird Forschungspartner für Solarkraftwerk Inwil

Die Hochschule Luzern, Technik und Architektur, und die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche die Hochschule zum Forschungspartner bei der Umsetzung des Solarkraftwerks in Inwil macht.

Eddy Schambron
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Angrenzend an die Gemeinde Dietwil will die CKW auf einer Freifläche das grösste Schweizer Solarkraftwerk erstellen.

Angrenzend an die Gemeinde Dietwil will die CKW auf einer Freifläche das grösste Schweizer Solarkraftwerk erstellen.

In der Schweissmatt in Inwil, angrenzend an die Freiämter Gemeinde Dietwil, plant die CKW für 25 Mio. Franken auf einer Fläche von 15 Hektaren das grösste Solarkraftwerk der Schweiz. Es soll ab 2014 rund 2200 Luzerner Haushalte mit Strom versorgen. Die Hochschule Luzern arbeitet im Rahmen ihrer Forschungsstrategie daran, intelligente Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Ihre Kooperation haben die beiden Partner nun in Form einer Absichtserklärung besiegelt, wie die CKW mitteilen. Die Hochschule Luzern wird die Planung und Umsetzung der Freiflächensolaranlage begleiten und dabei erforschen, wie sich die von CKW als einmaliges Projekt geplante Anlage auf das regionale Stromnetz auswirkt.

«Als Forschungspartner möchten wir untersuchen, wie ein optimales Smart Grid («intelligentes Stromnetz) im realen Einsatz aufgebaut sein muss. Das nahgelegene Solarprojekt in Inwil wäre für uns eine gute Möglichkeit, diese Thematik realitätsnah zu erforschen und zu öffentlich zugänglichen Erkenntnissen zu gelangen», sagt Andrea Weber Marin, Leiterin Forschung der Hochschule Luzern, Technik und Architektur.

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