Bezirk Bremgarten
Urs Bürgi gewinnt Friedensrichterwahl im Duell gegen Matthias Fiechter

Der 58-jährige Urs Bürgi (FDP, Oberlunkhofen) setzt sich in den Ersatzwahlen um einen Platz als Friedensrichter im Bezirk Bremgarten gegen seinen Kontrahenten Matthias Fiechter (GLP, Oberwil-Lieli) durch. Bürgi macht das Rennen mit 4244:3779 Stimmen.

Marc Ribolla
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Urs Bürgi (FDP, Oberlunkhofen) wird neuer Friedensrichter.

Urs Bürgi (FDP, Oberlunkhofen) wird neuer Friedensrichter.

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Am Ende der Auszählung in den zwölf beteiligten Gemeinden des Bezirks Bremgarten machen 465 Stimmen den Unterschied aus. Aus der Ersatzwahl für einen Sitz als Friedensrichter im Kreis VII geht der Oberlunkhofer Urs Bürgi (FDP) hervor. Der 58-jährige ehemalige Gemeinderat des Kellerämter Dorfes setzt sich mit 4244 Stimmen auf Platz eins. Das absolute Mehr von 4060 Stimmen erreicht Bürgi damit problemlos.

Matthias Fiechter (GLP, Oberwil-Lieli) verpasste die Wahl als Zweitplatzierter.

Matthias Fiechter (GLP, Oberwil-Lieli) verpasste die Wahl als Zweitplatzierter.

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Hinter Bürgi landet mit 3779 Stimmen Bürgis einziger Kontrahent im Wahlkampf, GLP-Kandidat Matthias Fiechter. Der 40-jährige Oberwil-Lieler konnte sich nur in den Gemeinden Berikon, Islisberg und in seinem Wohnort Oberwil-Lieli eine Mehrheit der Stimmen holen, was am Schluss nicht ausreichte. Vereinzelte Stimmen fielen mit total nur 95 nicht ins Gewicht.

Im Vorfeld des Wahlkampfes betonte Urs Bürgi in der AZ seinen «gefüllten Rucksack» mit der Erfahrung aus elf Jahren als Behördenvertreter in Kommissionen, Verbänden, der Strafverfolgung oder dem Vorsitz in der Jugendarbeit Kelleramt. Diesen Rucksack möchte er nun als neuer Friedensrichter zum «Schlichten statt Richten» einbringen, wie er sagte.

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