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Eichen-Prozessionsspinner
Mit Schutzanzügen und Saugern: So kämpfen Fachkräfte in Lenzburg gegen die gefährlichen Raupen an

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners stellen eine Gefahr für Menschen und Hunde dar. Fachkräfte entfernen sie in Lenzburg nun mit Ganzkörperanzügen.

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In weissen Schutzanzügen besteigen Mitarbeiter vom Werkhof Lenzburg und dem Forstdienst Lenzia am Montag Bäume in Lenzburg. Grund sind die Eichenprozessionsspinner. Bereits seit einigen Jahren breiten sich die giftigen Raupen im Aargau aus. Ab Ende Mai, anfangs Juni entwickeln sie ihre Gifthaare und tummeln sich gerne auf sonnenexponierten Eichen – am Waldrand, in Schwimmbädern, in Parks. Direkter Kontakt mit den giftigen Raupen kann zu starken Hautirritationen führen.

Auch im Gebiet Gofi und beim Fünfweiher wurden bei gezielten Kontrollen mehrere Nester entdeckt. Um Mensch und Tier zu schützen, werden die Bäume in Lenzburg nun behandelt. Anders als in den Nachbarländern soll aber auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden. Stattdessen klettern die Mitarbeiter mit einem langen Saugarm die Leiter hoch und saugen die Nester der Raupen von den Ästen ab. (sam)

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