Windisch
Das Interesse an einem Sitz im Einwohnerrat ist grösser als 2017

Kaum steht die Zusammensetzung für den Gemeinderat fest, geht der Wahlkampf um die 40 Sitze im Gemeindeparlament los. Mit zwei neuen Listen sind insgesamt auch mehr Kandidierende angemeldet worden, bei den Frauen und bei den Männern.

Claudia Meier
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Normalerweise versammelt sich der Einwohnerrat im Gemeindehaus Windisch, während der Coronapandemie meistens im Campussaal.

Normalerweise versammelt sich der Einwohnerrat im Gemeindehaus Windisch, während der Coronapandemie meistens im Campussaal.

Michael Hunziker

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Am Sonntag hat das Stimmvolk die fünf Gemeinderatssitze für die neue Amtsperiode ab 2022 besetzt, die bürgerliche Mehrheit wurde gekippt. Rot-grün hat drei Sitze geholt, FDP und SVP je einen.

Am 28. November stehen in Windisch die Gesamterneuerungswahlen für das 40-köpfige Gemeindeparlament an. Es sind Listen von SP, FDP, SVP, EVP, Grünen, GLP und Die Mitte beim Wahlbüro eingegangen. Gemeindeschreiber Stefan Wagner schreibt: «Insgesamt bewerben sich 73 Personen um die 40 Einwohnerratssitze, dies sind 14 Kandidierende mehr als bei den Wahlen vor vier Jahren.» Von den diesjährigen Kandidierenden sind 21 Frauen und 52 Männer. 2017 waren es 17 Frauen und 42 Männer.

Auf die Wiederwahl verzichten die SPler Paul Bitschnau, Karin Fehlmann, Nadine Fischer, Ilaz Kadriji, Suat Karavus, Miguel Vogt und Martin Weber. Von Die Mitte kandidieren Toni Burger, Esther Duran und Renate Schraner nicht mehr. Die Grünen und die Grünliberalen steigen zum ersten Mal mit einer Liste in den Wahlkampf. Derzeit hat die SP 18 Sitze, die SVP 7, die FDP 7, die Mitte 5 und die EVP 3.

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