Villigen

Nach Schafriss durch einen Hund sagt der Besitzer: «Das Tier muss lange gelitten haben»

Schaf gerissen – Hundehalter polizelich gesucht

Schaf gerissen – Hundehalter polizelich gesucht

Am Mittwoch wurde in Villigen ein Schaf gerissen – vermutlich von einem grossen Hund. Die Kantonspolizei sucht nun nach dem unbekannten Hundehalter.

Auf einer Weide bei Villigen wurde am Mittwoch ein Schaf angefallen. Die Biss-Verletzungen waren so gravierend, dass das Tier notgeschlachtet werden musste. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Vorfall und zum Hundehalter machen können.

Der Besitzer der Schafherde fand am Mittwochmorgen das verwundete Tier – es musste «erlöst» werden, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Medienmitteilung schreibt. Nach dem gemeldeten Vorfall wurde von der Kantonspolizei ein Fachspezialist eingeschaltet, der den Tierkörper untersuchte. 

«Wir vermuten ein grösseres Tier, dass das Schaf gerissen hat», erklärt Peter Süss, der Besitzer der Schafherde, gegenüber dem Regionalsender Tele M1. «Vermutlich war es ein grosser Hund, der auch in der Lage ist, über den Zaun zu springen.»

Die ersten Ergebnisse aus der Untersuchung des Tierkadavers weisen tatsächlich darauf hin, dass ein Hund das Schaf gerissen hat. Für Kevin Süss, den Sohn des Herdenbesitzers, ist es unverständlich, dass der Hundehalter dies zugelassen hat. «Das Schaf muss wohl lange gelitten haben», sagt er und fügt hinzu: «wenn der Hundebesitzer das verletzte Schaf bemerkt hat und einfach weitergegangen ist, ist das keine schönes Sache.»

Es ist zu befürchten, dass der Hund nach dem Riss nun «Blut geleckt» hat und wiederkommen könnte. Die beiden Landwirte überlegen sich darum, ihre Schafherde besser zu schützen. 

Die Kantonspolizei sucht Zeugen um den Hundehalter ausfindig zu machen. Wer etwas gesehen hat, kann sich unter Tel. 062 / 835 85 00 melden. (luk)

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