Mönthal
Knapp 8000 Arbeitsstunden später: Der Bau an der Milchhüslistrasse ist abgeschlossen

Zur Einweihung der ausgebauten Milchhüslistrasse und des neuen Entsorgungsplatzes kamen sämtliche am Projekt beteiligten Unternehmen sowie rund 50 Mönthalerinnen und Mönthaler.

Ina Wiedenmann
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Bei der Einweihung der Strasse herrschte Freude: Beat Steinmann, Stefano Mondini, Gemeindeammann René Birrfelder, Mario Erdin, Gemeinderat Roland Koller und Markus Tschann (von links).

Bei der Einweihung der Strasse herrschte Freude: Beat Steinmann, Stefano Mondini, Gemeindeammann René Birrfelder, Mario Erdin, Gemeinderat Roland Koller und Markus Tschann (von links).

Ina Wiedenmann / Aargauer Zeitung

Es brauchte viel Geduld und Durchhaltevermögen. Aber Mönthal hat es geschafft. Nach gut einem Jahr Bauzeit und 7757 Mann-Stunden später hat das Dorf nicht nur eine erneuerte Milchhüslistrasse, sondern an der Stelle, an der früher einmal das Milchhüsli stand, auch eine moderne Unterflursammelstelle.

«Etwas Gutes braucht Zeit», betonte Gemeindeammann René Birrfelder und blickt strahlend in die Runde. Er bedankte sich bei der Bevölkerung für das Verständnis und die enorme Geduld. Die Planung begann bereits 2013. Der für die Strasse nötige Kredit in Höhe von 1,32 Millionen Franken wurde 2015 genehmigt. Die Mönthaler Wintergmeind befürwortete zudem 2018 noch den 70'000-Franken-Kredit für die neue Entsorgungsstelle. Damit waren die finanziellen Voraussetzungen für das Projekt gegeben. Um der Bevölkerung aber den Staub, Dreck und sämtliche Unannehmlichkeiten einer Baustelle nur einmal zuzumuten, erledigt man alles auf einmal und nicht nach und nach. Die Bauarbeiten begannen dann am 27. Juli vergangenen Jahres.

Strasse bringt Vorteile für Baulanderschliessung

Beat Steinmann, Geschäftsführer der Steinmann Ingenieure und Planer AG, erklärte der Bevölkerung die Feinheiten des Projektes. Es musste nicht nur der alte Strassenbelag als Sonderabfall entsorgt werden, sondern die Milchhülslistrasse bekam auch komplett neue Wasserleitungen. Letzten Endes kann im «läbenswerten» Mönthal dank der neuen Strasse problemlos Bauland erschlossen werden.

Alle haben an einem Strick gezogen

Steinmann bedankte sich bei Bauleiter Markus Tschann für die gute Ausführung sämtlicher Arbeiten. Anschliessend sagte Mario Erdin von der Erne AG Bauunternehmung:

«Nur wenn alle an einem Strick ziehen, gelingt das Projekt.»

Er bedankte sich bei der Gemeinde für den Bauauftrag und wünscht allen viele Freude an der Strasse.

Gemeinderat Roland Koller organisierte und koordinierte den Bau des Entsorgungsplatzes für Altglas, Altkleider und Altöl. Er wählte das Unternehmen von Stefano Mondini, da dieses bereits in Hausen AG den Entsorgungsplatz erstellte. «Koller wollte alles ganz genau wissen», sagte Mondini und blickt lächelnd auf den Gemeinderat. Er hat sich daher für die Bevölkerung etwas ausgedacht. Jeder sollte das Gewicht eines metallischen Pilzes schätzen, der jeweils auf den vier Glas-Entsorgungsstellen steckt.

Alle am Projekt Beteiligten reihen sich dann hinter einem rot-weissen Band auf. Mit einem beherzten Schnitt durch das Band wird die Strasse und der Entsorgungsplatz der Öffentlichkeit übergeben.

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