Hausen
Andreas Arrigoni will den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine echte Wahl bieten

Der 55-jährige Andreas Arrigoni kandidiert bei den Gemeinderatswahlen in Hausen am 13. Juni als Gemeinderat und als Gemeindeammann. Er will sich für die Lebensqualität im Ort einsetzen.

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Andreas Arrigoni lebt mit seiner Familie seit 20 Jahren in Hausen.

Andreas Arrigoni lebt mit seiner Familie seit 20 Jahren in Hausen.

zvg

(az) Andreas Arrigoni hat eine klare Vision: Er sieht Hausen als lebensfrohes Bijou am Südportal der Agglomeration Brugg. «Neben der gut ausgebauten Infrastruktur, wunderbaren Wohngebieten, grosszügigen Schulanlagen und einer durchmischten Bevölkerung profitieren wir auch von kurzen Anschlüssen an Autobahn und ÖV, vielen Freizeitmöglichkeiten und der Nähe zur Natur», hält er fest. Um diesen Charakter zu bewahren und weiter auszubauen, brauche die Gemeinde innere Stärke und gute Partnerschaften mit den Nachbarn.

Arrigoni lebt mit seiner Familie seit 20 Jahren in Hausen und spielt in seiner Freizeit mit den Senioren des FC Brugg wettkampfmässig Fussball. Einen weiteren Ausgleich zum Job findet er im Orientierungslaufen, im Skifahren sowie beim Bewirtschaften des familieneigenen Rebbergs in Schinznach-Dorf. Während elf Jahren amtete er in der Steuerkommission der Gemeinde.

Vor fünf Jahren hat er die Firma KMUsity gegründet, die Arztpraxen, Altersheime und Gesundheitszentren in der Digitalisierung unterstützt. Neben den medizinischen Herausforderungen findet er die Wechselwirkung zwischen Leistungserbringern, Gesetzgebern, Versicherern und Steuerzahlenden äusserst spannend.

«Ich möchte, dass sich auch jüngere Generationen hier wohl fühlen»

Als Parteiloser möchte sich der 55-Jährige für die Lebensqualität der Hausemer Bevölkerung einsetzen. Hauptsächlich seien dies die Steuerung des Wachstums sowie ein schonender Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Eine grosse Bedeutung komme dabei der Gestaltung und Mitentwicklung eines neuartigen gemischten Werkplatzes im Campus Reichhold zu. Arrigoni:

«Ich möchte, dass sich auch jüngere Generationen hier wohl fühlen und stolz auf Hausen sind.»

Die Kandidatur als Gemeindeammann – ohne, dass es eine Vakanz gibt – sei mutig, meint Arrigoni. Aber: «Die Bevölkerung wurde an der Gemeindeversammlung im November 2020 vor gemachte Tatsachen gestellt. Statt über Nachtragskredite abzustimmen, mussten wir Kreditüberschreitungen beim Bau der MZH hinnehmen. Auch zum Budget mit einem um 7% erhöhten Steuerfuss gab es keine Varianten. Es kam mir vor, als würde der Gemeinderat davon ausgehen, dass der Souverän alles unkritisch durchwinken wird. Mit meiner Kandidatur als Ammann will ich eine Alternative anbieten, damit die Stimmbürger eine echte Wahl haben. Ich möchte mithelfen, konstruktive Lösungen für Hausen zu erarbeiten und den Gemeinderat vielseitiger zu gestalten.»

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