Stadtfest Brugg 2019
Diese Brugger Persönlichkeiten erzählen, was sie vom Stadtfest erwarten

Freitagabend fällt der Startschuss: Zehn bekannte Persönlichkeiten erzählen was sie am bevorstehenden Stadtfest Brugg vorhaben und was sie erwarten.

Michael Hunziker
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Diese Brugger Persönlichkeiten freuen sich schon auf das Stadtfest.

Diese Brugger Persönlichkeiten freuen sich schon auf das Stadtfest.

ZVG (Montage: mon)

Die Stadtfest-Fieberkurve steigt von Stunde zu Stunde in Brugg. Die imposanten Festbeizen stehen. Unzählige fleissige Helferinnen und Helfer kümmern sich derzeit um die Inneneinrichtungen und Dekorationen. «Bereits die Römer stellten fest, dass unsere Region lebenswert ist, dass man sich hier niederlassen und auch trefflich feiern kann», führen Stadtammann Barbara Horlacher und OK-Präsident Jürg Baur in der Festzeitschrift aus. Sie versprechen: Die schönsten Plätze in der Stadt verwandeln sich in einen einmaligen und tollen Festplatz. Ziel sei es, einen unvergesslichen Anlass zu organisieren. Erleben und geniessen sollen die Gäste ein Fest der Freude und der Fröhlichkeit.

Die AZ hat bei zehn in Brugg bekannten Persönlichkeiten nachgefragt, was sie vom bevorstehenden Grossanlass erwarten. Schöne und spannende Begegnungen, ein vielseitiges kulinarisches Angebot sowie abwechslungsreiche Konzerte sind ein paar Stichworte, die genannt wurden. Beeindruckt zeigen sich die Befragten von den Bauten, die realisiert werden, vom grossen Einsatz aller Beteiligten.

Beyza Tut, 36 Jahre, Inhaberin Schönheitssalon «Hair & Beauty Beyza»: Beyza Tut freut sich auf die Konzerte, die tollen Line-ups und vor allem ihren Favoriten, «unseren Eurovision-Stolz Luca Hänni». Für den Anlass wünscht sie sich, «dass sich unsere tolle Stadt Brugg von der kreativsten und innovativsten Seite zeigt». Sie sei stolz, ein Teil davon zu sein. «Wir sind startklar in unserer Festbeiz ‹Drinks and Beauty› direkt beim Eisi-Platz. Unsere legendären Barkeeper zaubern die besten Drinks.» Mit erstklassigem Fleisch vom Chämi Metzg aus Fislisbach werden die Besucher kulinarisch verwöhnt, verspricht die Geschäftsfrau, dazu sorgen «die besten nationalen» DJs für tollen Sound in der Festbeiz. Die Fassade wurde übrigens von Künstler Oliver Schibli gestaltet. «Sie verbindet unsere Leidenschaft mit Kreativität, Farbe und Schönheit.»
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Daniel Moser, 61 Jahre, Alt-Stadtammann, Ehren-Präsident Stadtfest 2013: Vom Stadtfest erwartet Daniel Moser den Beweis, «dass Brugg und seine Region festen können. Und wie!» Am meisten freue er sich auf all die positiven Begegnungen «und auf das Resultat des immensen Engagements aller Gruppierungen und Vereine, die sich am Stadtfest, in welcher Form auch immer, einbringen», hält der Alt-Stadtammann fest. Auch selber wird er im Einsatz stehen: «Ich starte eine neue Karriere als Tellerwäscher in der Beiz ‹Zur Räbluus› im Höfli zum roten Bären», sagt Moser mit einem Augenzwinkern.
Ciril Grossklaus, 28 Jahre, Judoka: «Es wird einfach ein gutes Fest mit einem vielseitigen Angebot», ist Ciril Grossklaus überzeugt. Sein Verein betreibe eine «echt coole» Festwirtschaft, im Stil eines japanischen Pavillons, ergänzt der Judoka. «Kulinarisch bin ich sehr neugierig auf ein paar Hotdog-Kreationen, die wir bei uns im ‹Mount Fuji Food & Bar› anbieten werden.» Musikalisch sei Long Tall Jefferson sein Geheimtipp. Selber könne er nur wenige Helfereinsätze leisten, weil er zwischen den beiden Stadtfest-Wochenenden an der Judo-WM in Tokio kämpfe. Aber: «Eine Nachtschicht und etwas Unterstützung beim Auf- und Abbau liegen drin.»
Barbara Iten, 64 Jahre, frisch pensionierte Lehrerin, Rektorin und Schulleiterin; Einwohnerrätin: Für Barbara Iten ist es gigantisch, was alles realisiert wird, wie Hunderte Menschen mit grossem Einsatz an ihren Beizen bauen. «Die Leute sind aufgestellt, glücklich und zufrieden. So soll es auch am Stadtfest sein. Ich wünsche mir viele Leute, die einander begegnen, die schwatzen, die flanieren und Freude zeigen. Das Stadtfest verbindet, man darf sich wohlfühlen.» Es gebe so viel Spannendes und Schönes zu erleben. Auch freue sie sich über die farbigen FähnliGirlanden im Festareal, die von den Schülerinnen und Schülern von Brugg hergestellt wurden. «Sie dürfen stolz auf diese Deko sein.» Barbara Iten will sicher morgen Freitag um 19.15 Uhr an der Vernissage des Kunstprojekts «Verfärbtes Brugg» der drei Oberstufen-Schulklassen mit dabei sein. Als Mitglied des Einwohnerrats und des Fördervereins Events Brugg ist sie involviert bei der dreistöckigen Festbeiz «Die Kiste». «Es ist für uns wichtig, dass wir als Einwohnerrat an diesem Fest präsent sind.»
Michel Indrizzi, 52 Jahre, OK-Präsident Stadtfest 2013, Einwohnerrat: Vom bevorstehenden Stadtfest Brugg erwartet Michel Indrizzi Spass, Freude und – wie er anfügt – viel Arbeit. Er hofft auf schönes Wetter und ist gespannt auf die verschiedenen Bauten und Angebote sowie das breite Unterhaltungsprogramm. Engagiert ist der OK-Präsident des letzten Stadtfests bei der «In-Fusion» – Restaurant, Bar und Club in einem, «wo wir gut gelaunte, hungrige und durstige Gäste verwöhnen dürfen!» Das sei natürlich sein persönliches Highlight. Geleistet werden soll damit ein grosser Beitrag zu einem guten Gelingen des Stadtfests.
Andrea Gsell, 45 Jahre, Leiterin Zimmermannhaus Kunst & Musik: «Ich freue mich vor allem darüber, was das Stadtfest auslöst. Ein Stadtfest ist ein Bespielen des öffentlichen Raums; das setzt übergeordnet etwas in Gang. Offenheit, Austausch, Engagement, Neugier, Spontaneität – sind schon jetzt bei den Vorbereitungen deutlich spürbar», sagt Andrea Gsell und fährt fort: «Im Zimmermannhaus zeigen wir zum Fest eine lustvolle Ausstellung mit faszinierenden Projektionsmaschinen von Peter Fischer sowie Bildern und lyrischen Texten von Sandra Senn, die auch im Stadtraum zu finden sind.»
Stefan Baumann, 41 Jahre, Einwohnerratspräsident und Feuerwehroffizier: «Es zeigt sich, dass etwas Gutes entsteht, wenn man den Leuten möglichst viel Freiraum lässt», sagt Stefan Baumann. «Das kann man im übertragenen Sinn selbstverständlich auch direkt auf den Alltag anwenden.» Es sei wundervoll zu sehen, fährt der Brugger Einwohnerratspräsident fort, wie die Stadt aufblühe und besonders die Altstadt lebe. Sein Beitrag werde sein, dass er am Fest einige Schichten als Helfer bei einem Verein einspringe und als Feuerwehroffizier ebenfalls ein paar Schichten in offizieller Funktion leiste.
Dietrich Berger, 52 Jahre, Präsident Gewerbeverein Zentrum Brugg und Geschäftsstellenleiter NAB: Dietrich Berger erwartet eine «volle Stadt». Wenn man die Bauten betrachte, die realisiert werden, «haben ganz viele Personen in der Region Brugg ganz viel Fronarbeit geleistet, um das zu bewerkstelligen. Alle diese sollen durch viele Besucher für ihren Aufwand belohnt werden», stellt der Präsident des Gewerbevereins Zentrum Brugg fest. Er freut sich auf fröhliche, lachende Menschen, die gesellig sind, und auf viele Begegnungen – «vielleicht auch mit Personen, die man aus den Augen verloren hat. Frei nach dem Motto: Man sieht sich in Brugg.» Die Neue Aargauer Bank (NAB) sei Sponsor des Stadtfests. «Damit hängen Aktivitäten zusammen, die ich als Geschäftsstellenleiter wahrnehme. Ansonsten geniesse ich einfach das Fest.»
Heiner Hossli, 65 Jahre, ehemaliger Chef der Regionalpolizei (Repol) Brugg, OK-Mitglied Stadtfest 2013: Auf keinen Fall verpassen will Heiner Hossli die Eröffnungsfeier. Am Stadtfest 2013 habe er als OK-Mitglied diesen besonderen Moment miterleben und sich freuen dürfen, dass es nach langer Vorbereitungszeit endlich losging. «Für mich ist das Stadtfest 2019 speziell, weil ich es ohne organisatorische Verpflichtungen geniessen kann», stellt Hossli fest. Er hofft, dass der Grossanlass erfolgreich und unfallfrei über die Bühne gehen und an zwei Festwochenenden für die Stadt und die Region Brugg weit über die Grenzen hinaus Werbung erzielen kann. Ein Dank gelte dem OK für den grossen Einsatz. Selber wird Hossli mit den Staufberg-Musikanten auftreten, am 25. August auf der AKB-Bühne und am 1. September auf der Eisi-Bühne.
Trudy Walter, 46 Jahre, Präsidentin reformierte Kirchenpflege: «Gott hat im Alten Testament bereits angeordnet, dass das Volk im Jahr mehrere Feste feiern soll! Wir freuen uns sehr, die beiden Stadtfestsonntage auf der AKB-Bühne verfärbt und vielschichtig in ökumenischer Allianz mitgestalten zu dürfen», sagt Trudy Walter. Auf dem Kirchplatz stehen Liegestühle bereit, fügt die Kirchenpflegepräsidentin an. Diese haben die Konfirmanden auch im Hinblick auf das Stadtfest «verfärbt». «Ich freue mich auf die Musikangebote, die Artnight, die Kulinarik und viele schöne Begegnungen. Auf ein umsichtiges Miteinander!»

Beyza Tut, 36 Jahre, Inhaberin Schönheitssalon «Hair & Beauty Beyza»: Beyza Tut freut sich auf die Konzerte, die tollen Line-ups und vor allem ihren Favoriten, «unseren Eurovision-Stolz Luca Hänni». Für den Anlass wünscht sie sich, «dass sich unsere tolle Stadt Brugg von der kreativsten und innovativsten Seite zeigt». Sie sei stolz, ein Teil davon zu sein. «Wir sind startklar in unserer Festbeiz ‹Drinks and Beauty› direkt beim Eisi-Platz. Unsere legendären Barkeeper zaubern die besten Drinks.» Mit erstklassigem Fleisch vom Chämi Metzg aus Fislisbach werden die Besucher kulinarisch verwöhnt, verspricht die Geschäftsfrau, dazu sorgen «die besten nationalen» DJs für tollen Sound in der Festbeiz. Die Fassade wurde übrigens von Künstler Oliver Schibli gestaltet. «Sie verbindet unsere Leidenschaft mit Kreativität, Farbe und Schönheit.»

Zur Verfügung gestellt

Die offizielle Festeröffnung erfolgt morgen Abend, 18 Uhr auf der Eisi-Bühne mit Musik und Tanz. Die Organisatoren hoffen auf einen Grossaufmarsch. Die Beizen werden ihre Türen um 17 Uhr öffnen und auf den Bühnen stehen die ersten Auftritte auf dem Programm: Arran Folk, Extrafish, Nehad El-Sayed, Richard Koechli & Blue Roots Company oder Dead Brothers sind nur einige der Namen.

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