Brugg
Diese Ballschule soll aus Kindern Trainingshelden machen

Weil sich Kinder immer weniger bewegen, hat Tennistrainer Freddy Siegenthaler sein bisheriges Trainingsangebot mit der Heidelberger Ballschule erweitert.

Janine Müller
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 Der Tennislehrer Freddy Siegenthaler ist mit der Heidelberger Ballschule eine Kooperation eingegangen, um ein Training für 3- bis 6-jährige Kinder anbieten zu können.
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 Der Tennislehrer Freddy Siegenthaler ist mit der Heidelberger Ballschule eine Kooperation eingegangen, um ein Training für 3- bis 6-jährige Kinder anbieten zu können.
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Ballschule für die Kleinsten
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Janine Müller

Bunte Luftballons liegen auf einer Decke am Rand des Tenniscourts. Daneben steht Freddy Siegenthaler (60) und pustet weitere Ballons auf. Die ersten beiden Kinder rennen auf den Trainer zu, packen begeistert einen Ballon, obwohl das Training eigentlich noch gar nicht begonnen hat.

Doch das ist im Sinn des bekannten Tennistrainers und ehemaligen Nachwuchstrainers des Jahres. Freies Spielen gehört zum Konzept des neuen Trainingsangebots. Siegenthaler bietet neu eine spezielle Ballschule für drei- bis sechsjährige Kinder an. Der Grund dafür: «Die heutige Kinderwelt ist keine Bewegungswelt mehr. Die Strassenspielkultur ist aus dem Tagesablauf weitgehend verschwunden», sagt der langjährige Tennislehrer. «Experten sprechen von Sitzfallen und einer heranwachsenden ‹Generation @›.» Damit ist gemeint, dass die Bälle nicht mehr persönlich per Fallrückzieher auf dem Platz, sondern per Mausklick ins Tor befördert werden.

«Leider weiss man heute, dass aus bewegungsscheuen Kindern bewegungsferne Jugendliche und schliesslich bequeme Erwachsene werden», ergänzt Siegenthaler. Die Bewegungsförderung, die Siegenthaler nun anbietet, ist eine Vorstufe zur Kidstennis High School von Swiss Tennis. Auch die fünf- bis achtjährigen Kinder, die anschliessend ins Training kommen, profitieren von dieser Ballschule.

Zurück zu den Kleinen. Mit einem Bilderbuch und einer dazugehörigen Geschichte stimmt Freddy Siegenthaler die Kinder auf die Lektion ein. Gemeinsam mit einer Figur aus der Geschichte sammeln die Kinder anschliessend Bälle ein, rennen zum Depot und bringen die Bälle zurück. Doch die Figur aus der Geschichte ist derart ungeschickt, dass die Bälle immer wieder aus dem Depot fallen und in der Halle herumrollen. Es ist ein spielerisches Lauftraining für die Kleinen, ohne dass sie es merken.

Um ein kindergerechtes Training anbieten zu können, ist Freddy Siegenthaler eine Kooperation mit der Heidelberger Ballschule eingegangen. «Deren Programm ist wissenschaftlich fundiert und ich setze es in meinen verschiedenen Kindertenniskursen ein», sagt Siegenthaler. Die Heidelberger Ballschule kenne er seit über 15 Jahren. «Ich hatte als Turn- und Sportlehrer immer polysportive Elemente in meinem Kindertraining. Der J+S Kindersport verlangt dies ja auch», sagt Freddy Siegenthaler und ergänzt: «Bisher glaubte ich, dass ich selber alles erfinden müsse. Je mehr ich mich jedoch mit dem Unterricht mit unter sechsjährigen Kindern beschäftige, desto wichtiger erscheint mir ein systematisches, pädagogisches Vorgehen, wie es die Heidelberger Ballschule anbietet.»

In der Zwischenzeit hat Freddy Siegenthaler Tennisschläger an die Kinder verteilt. Damit gehen sie nun auf dem Court umher und prellen dabei einen Plastikball. Später wird die Übung etwas kniffliger. Die Kinder müssen sich nämlich auf dieselbe Art und Weise einen Weg durch den «Wald» – ein Gewirr aus Kegeln – suchen.

Viel braucht es nicht fürs Training

Das Ballschulprogramm für drei- bis sechsjährige Kinder gibt es in Brugg zurzeit an drei verschiedenen Tagen. 15 bis
18 Kinder nutzen das Angebot regelmässig. Viel brauchen die Kinder für den Unterricht nicht. Turnschuhe, T-Shirt und Turnhose, das reicht. Speziell kleine Tennisschläger hat der Lehrer. «Natürlich braucht es auch Bewegungsfreude und die Bereitschaft, mitzumachen», ergänzt Freddy Siegenthaler. «Gewisse Kinder sind es sich im Alter zwischen drei und vier noch nicht gewohnt, bei einem fremden Trainer zu sein.»

Für Freddy Siegenthaler ist klar, dass es das neue Angebot auch in der Region Brugg braucht. «Da die Kinder aus verschiedensten Gründen, beispielsweise Verstädterung des Lebensraums, TV und Smartphone als Babysitter, langes Herumschieben im Kinderwagen, immer schlechtere koordinative Voraussetzungen haben und immer weniger miteinander spielen, habe ich im Tennisclub eine Kinderecke eingerichtet und versuche jetzt schon, unter vierjährige Kinder zu bewegen.» Die Kinder würden dank des Trainings lernen, sich mit Freude und Spass zu bewegen. «Ihr Bewegungsrepertoire wird spielerisch erweitert», sagt Siegenthaler. «Dabei ist mir das freie, ungeleitete Spiel wichtig.» Diese kleinkindergerechte Bewegungsförderung sei in dieser Art in der Nordwestschweiz bisher einzigartig, sagt Siegenthaler.

Nach der kniffligen Übung mit den Hütchen auf dem Court brauchen die Kinder eine Trinkpause. Diese nutzt Siegenthaler, um die Geschichte weiterzuerzählen. Zum Schluss dürfen sich die Kinder auf Hüpftieren in einem Wettkampf messen. Ein spielerischer Kraft- und Ausdauerteil zum Schluss, der dem fröhlichen Quietschen nach ziemlich viel Spass macht.

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