Die Futura Vorsorge baut einen neuen Geschäftssitz

Der Spatenstich ist erfolgt, im März 2022 ist der Bezug geplant.

Michael Hunziker
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Der Startschuss für die Bauarbeiten ist gefallen.

Der Startschuss für die Bauarbeiten ist gefallen.

Bild: mhu

Lupfig Von einem ausserordentlichen, denkwürdigen und historischen Tag ist die Rede ­gewesen: In Lupfig baut die ­Futura Vorsorge einen neuen Geschäfts­sitz. Gestern Montagvormittag fand – der Regen hatte aufgehört, die Sonne schien zwischen den Wolken hindurch – der Spatenstich statt. Im Industriegebiet an prominenter Lage beim Ährenkreisel auf gutes Gelingen angestossen haben rund drei Dutzend Gäste, unter ihnen vorab die Mitarbeitenden, daneben Vertreter der beteiligten Firmen sowie Behörde.

Grund für den Umzug der Futura Vorsorge sind die inzwischen zu knappen Platzverhältnisse am heutigen Standort am Bahnhofplatz in Brugg. Stiftungsratspräsident Beni Schmocker erinnerte an dessen Bezug in den Siebzigerjahren, der mitten in der Immobilienkrise erfolgte. Aber es sei der richtige Entscheid gewesen, stellte er fest. Auch der neue, moderne Geschäftssitz werde nun mitten in einer Krise realisiert, aber auch dieser Entscheid sei mit Überzeugung gefällt worden.

Die Reise der Futura Vorsorge werde weitergehen mit dem gleichen Elan, pflichtete Geschäftsführer Rolf Lüscher bei. Er wies auf das Wachstum der Pensionskasse für kleine und mittelgrosse Unternehmen hin: Die 1958 gegründete Futura gehört mit einer Bilanzsumme von gegen 3 Milliarden Franken mittlerweile zu den grössten Sammelstiftungen der Schweiz. «Wir freuen uns so richtig auf das schöne neue Gebäude», hielt Lüscher fest und sprach von einer super Lage.

Diese Aussage gefiel Richard Plüss, Gemeindeammann in Lupfig, der die Zuzüger bestens gelaunt begrüsste und für den Mut sowie Vorblick lobte, den das Unternehmertum brauche. Als Willkommensgeschenk überreichte er Geschäftsführer Lüscher eine Fahne mit dem Gemeindewappen – den drei Ähren auf blauem Grund – und wünschte viel Erfolg.

28 Arbeitsplätze wird die Futura Vorsorge von Brugg nach Lupfig verlegen. Ein weiteres Wachstum ist möglich im rund 8 Mio. Franken teuren Neubau. Dieser wird in konventioneller Massivbauweise erstellt und verfügt über zwei Untergeschosse, Erdgeschoss sowie zwei Obergeschosse. Verantwortlich für die Bauarbeiten ist die Firma Merz, Gebenstorf. Vorgesehen ist der Bezug im März 2022.

Sowohl der Zeitplan als auch der Kostenrahmen sollen auf jeden Fall eingehalten werden, betonte Architekt Norbert Walker von der Walker Architekten AG aus Brugg. Er ging auf die Vorgeschichte ein und erwähnte ein paar Eckdaten: die acht Ladestationen für Elektroautos beispielsweise, die Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach für den Eigenbedarf oder die zehn Erdsonden für Heizung und Kühlung. Es soll ein Gebäude entstehen für die Zukunft, fasste Walker zusammen und wünschte eine unfallfreie Bauzeit.