Lupfig
Die Feldmusik Lupfig spielt mitten im Reich der Tiere

Kraftvoll und düster, harmonisch und fidel: Die rund 40Personen starke Feldmusik Lupfig hat an ihrem Jahreskonzert unter dem Motto «Einfach tierisch» einen Musikmix mit Märschen, Polkas aber auch klassischen Stücken und Musicalmelodien geboten.

Irene Hung-König
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Jahreskonzert der Feldmusik Lupfig
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Moderatorin Sonja Kaufmann ehrt Ruedi Wüst für 50 Jahre aktiven Musizierens
Die Trompeter der Feldmusik sind im Einklang
Das Ensemble der Musikschule Eigenamt begeistert mit Hava Nagila
Die Blue birdies singen Rudolph - the red-nosed reindeer
Die Feldmusik Lupfig spielt Hits wie Cats oder Tarzan

Jahreskonzert der Feldmusik Lupfig

AZ

In der Mehrzweckhalle in Lupfig waren die gut gelaunten Gäste von Elefanten, Affen, Strausse und Löwen umgeben. Diese tigerten aber nicht herum, denn sie bestanden aus Karton oder Plüsch.

Moderatorin Sonja Kaufmann erklärte, dass die Tiere entweder in den Musikstücken oder im Namen der Komponisten vorkämen. So waren der Sohn von Johann Strauss mit dem Ägyptischen Marsch «op 335» wie auch der Vater Johann Strauss mit der «Tritsch-Tratsch-Polka» vertreten.

Langes Stück, langer Applaus

Bekannte Melodien aus dem Tarzan-Soundtrack von Phil Collins, wie «You’ll be in my heart», kamen beim Publikum ebenso gut an wie «The young swan» aus Tschaikowskys Ballett «Schwanensee». – «Stellen Sie sich dazu den Schwan vor, wie er auf dem Wasser elegant seine Kreise zieht», sagte Sonja Kaufmann.

Steven Reinekes «The witch and the saint» hatte die Feldmusik am kantonalen Musiktag in Aarburg gespielt. Und die Musikantinnen und Musikanten beherrschten die Komposition des amerikanischen Komponisten deutscher Abstammung: Ein düsterer Beginn mit Glockenschlag wird durch kraftvolle und harmonische Passagen abgelöst, ehe das Stück mit der musikalisch dargestellten Kirchenuhr beendet wird. Mit lang anhaltendem Applaus zollte das Publikum der Feldmusik und Dirigent René Niederhauser Respekt für diese Leistung.

Rotnasiges Rentier Rudolph

Das Ensemble der Musikschule Eigenamt spielte «Don’t cry for Argentina», die «Schöne und das Biest» sowie das hebräische Volkslied «Hava Nagila». Obwohl zu Beginn ein wenig nervös, kamen die jungen Musikerinnen und Musiker immer besser ins Spiel. Der Kinderchor der Musikschule Eigenamt sang passend zur Weihnachtszeit und mit roten Samichlausmützen «Rudolph – the red-nosed reindeer» mit Leiterin Cathryn Lehmann. Für Hühnerhaut sorgten sie und ihr Chor im gemeinsamen Spiel mit der Feldmusik zu Michael Jacksons «Heal the world».

Die Feldmusik Lupfig lebt von ihren treuen Musikantinnen und Musikanten. So erstaunt es nicht, dass Präsidentin Sandra Schraner dreimal zu 50 Jahren aktiven Musizierens und zweimal zu 35 Jahren gratulieren konnte. Annemarie Zeller und Urs Christen (35 Jahre) sowie Ruedi Wüst, Heinz Leutwyler und Ueli Lüscher (50 Jahre) nahmen Blumensträusse und Wein lachend entgegen.

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