Brugg-Windisch
Der erste Anlass – der Campussaal besteht die Feuertaufe

Noch vor der offiziellen Eröffnung vom 19. Oktober hat der erste Anlass im neuen Campussaal in Brugg-Windisch stattgefunden. Eingeladen hatte die KMU Swiss AG, anwesend waren rund 250 Unternehmer.

Michael Hunziker
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Der erste Anlass im neuen Campussaal
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Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September – hier Künstler Stephan Schmidlin.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September – hier Manuel Grenacher, Chef Corresystems AG aus Windisch.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September: Daniel Moser, Stadtammann von Brugg.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen Septembe: Armin Baumann von der KMU Swiss AG.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September: Die Empfangstreppe.
Eindrücke vom erste Anlass im neuen Campussaal im vergangenen September: Firmenvertreter im Foyer.

Der erste Anlass im neuen Campussaal

Ursula Burgherr

Nein, nervös sei sie nicht, sagte die strahlende Kathrin Kalt. Aber sie habe, fügte die Betriebsleiterin des Campussaals an, eine Riesenfreude, dass es endlich losgehe. «Wir haben unser Möglichstes unternommen, damit an diesem ersten Anlass alles reibungslos klappt.»

Eingeladen zum ersten Anlass hatte die KMU Swiss AG. Um die 250 Vertreter von grösseren und kleineren Unternehmen aus dem Dreieck Basel-Winterthur-Luzern wollten sich das Programm unter dem Titel «Teamwork und Leadership» am Donnerstag nicht entgehen lassen. «Wir sind heute die Versuchskaninchen», stellte Organisator Armin Baumann von der KMU Swiss AG fest.

Der Campussaal sei nicht nur top eingerichtet, sondern auch sehr gut erreichbar, machte Baumann Werbung für den Standort. Er ermunterte die Anwesenden dazu, die Veranstaltung mit allen Sinnen zu geniessen und viele neue Kontakte zu knüpfen. Denn ein Ziel sei es, die Menschen zusammenzubringen.

Der Brugger Stadtammann Daniel Moser sprach stolz von einem neuen Zeitalter, das mit der Fachhochschule Nordwerstschweiz beginne. Die Region sei im Aufschwung begriffen, die Perspektiven seien rosig. Aber: «Wir sind auch in der Pflicht, gute Voraussetzungen zu schaffen», sagte Moser.

Teamwork und Leadership seien schon bei seiner früheren Tätigkeit als Militär- und Linienpilot wichtig gewesen und sie seien noch immer keine Fremdwörter, in seinem Amt als Steuermann einer kleinen Stadt, sagte Moser.

Durchhaltewillen, Leidenschaft und Innovation seien entscheidend für den Erfolg, sagte Manuel Grenacher, Chef der Coresystems AG mit Sitz in Windisch. Der Ingenieur baute die Firma während seines Studiums an der Fachhochschule Nordwestschweiz auf. Heute beschäftigt er rund 160 Mitarbeiter.

Ein Chef muss nach seinem Dafürhalten an der Front sein, damit die Mitarbeiter ihm folgen können. Eine Herausforderung sei es, seine Software – «nichts Fassbares» – anzubieten. Es brauche deshalb ein Rahmenprogramm. «Wir versuchen aufzufallen.»

Stephan Schmidlin feierte Erfolge als Kunstturner und – als Teil des Duos Schmirinskis – als Kabarettist. Heute ist der Holzbildhauer tätig als Künstler und Unternehmer. Er sei zwar oft als Einzelkämpfer unterwegs, trotzdem sei er immer wieder angewiesen auf ein Team, hielt Schmidlin fest. Für gutes Gelingen brauche es zwar ein bisschen Glück, aber: «Man kann etwas tun für sein Glück.»

Schmidlin nannte die Stichworte Strategie und Disziplin. Nur wenn die Begeisterung, das Feuer vorhanden seien, habe ein Vorhaben eine Chance. «Und wenn es einmal läuft, gibt das Kraft. Man muss etwas richtig machen.»

Abgerundet wurde der KMU-Anlass mit einem Podium sowie einem festlichen Dinner mit Überraschungsmenü.

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