Birr/Lupfig
Bewegung und Begegnung: Kinder und Jugendliche vergessen den Corona-Alltag

In Birr und Lupfig ist die erste Saison der Bewegungsprojekte Midnightsports und Opensunday zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen ziehen Fazit.

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Spannend sind die Volley-Matches in der Nidermatt.

Spannend sind die Volley-Matches in der Nidermatt.

zvg

Der fulminante Start im vergangenen Oktober, der coronabedingte Unterbruch, die Wiedereröffnung Ende Februar: Die Bewegungsprojekte Midnightsports und Opensunday in Birr und Lupfig übertrafen laut den Verantwortlichen die Erwartungen und entwickelten sich innerhalb kurzer Zeit zu einem stabilen Treffpunkt.

In der Sporthalle Nidermatt wurden an den 13 Veranstaltungen insgesamt 168 Jugendliche registriert und 518 Teilnahmen erfasst. In der Mehrzweckhalle Breite besuchten an zwölf Veranstaltungen bis zu 79 Kinder das Angebot.

Nachmittags- und Abendteam übernimmt besondere Rolle

Dieser grosse Erfolg sei der guten Zusammenarbeit aller Personen zu verdanken, die mit ihrem Wohlwollen, Engagement und Einsatz mitwirkten, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Nachmittags- und Abendteam habe hier eine besondere Rolle eingenommen, denn es habe wöchentlich ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt und mit grossem Eifer für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Ausgelassener Hüpfspass herrscht auf der Matte.

Ausgelassener Hüpfspass herrscht auf der Matte.

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Vor Ort übernahm ein Team, bestehend aus erwachsenen Projektleitenden, zwei bis drei erwachsenen Coachs sowie acht jugendlichen Coachs aus den Oberstufen Birr und Lupfig, die Verantwortung. Der starke Einbezug von lokalen jungen Erwachsenen und Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren sei ein wichtiger Bestandteil des Midnightsports, erläutert Laura Rickenbacher, Projektmanagerin von Idéesport. Und:

«In ihrer Rolle übernehmen die jungen Menschen in der Sporthalle Verantwortung, gestalten die vielseitigen Aktivitäten, schlichten in Konfliktsituationen und helfen generell mit, dass alles reibungslos abläuft.»

Für diese Aufgaben bietet ihnen die Stiftung Idéesport ein eigenes Aus- und Weiterbildungsprogramm. «Corona hat das Angebot zwar beeinflusst, es wurde aber dank des speziellen Geltungsbereichs für Kinder nicht verunmöglicht», so Laura Rickenbacher.

«Man ging respektvoll miteinander um»

Die Gemeinderätinnen Barbara Gloor aus Birr und Brigitte Huber aus Lupfig ergänzen: «Natürlich sind wir Ressortvorsteherinnen ebenfalls sehr glücklich über die erfreulichen Besucherzahlen sowie die gute Durchmischung der Teilnehmenden. Sowohl aus Birr als auch aus Lupfig fanden sich jeweils viele Mädchen und Jungs ein, um sich sportlich zu betätigen. Zudem herrschte stets eine gute Stimmung und man ging respektvoll miteinander um.» Kurz:

«Wir sind froh, dass wir mit diesem Projekt zumindest den Kindern und Jugendlichen während der schwierigen Coronazeit eine Freizeitbeschäftigung bieten konnten.»

Barbara Gloor und Brigitte Huber freuen sich bereits heute darauf, die Hallen für die beiden Projekte im Oktober wieder öffnen zu dürfen. (az)

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