Schönheit
Aargauerin wandert mit Mister Schweiz auf den Kilimandscharo

Jenny Pedrini, Miss Water aus Mülligen, sammelt für Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Die Pro Juventute-Botschafterin besteigt den höchsten Berg Afrikas.

Michael Küng
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Jenny Pedrini will es wissen: «Ich werde den Aufstieg des Kilimandscharos dazu nutzen, um Spendengelder für Pro Juventute zu sammeln. Dazu benötige ich jedoch all Eure Unterstützung!» sagt Jenny Pedrini. Für jeden Höhenmeter, den die Pro Juventute-Botschafterin besteigt, können Spenderinnen und Spender Pro Juventute einen selbst gewählten Betrag leisten. Jenny begleitet Mister Schweiz Jan Bühlmann und Ex-Mister Schweiz André Reithebuch, die ihrerseits auf ihrer achttägigen Kilimandscharo-Tour für das SOS Kinderdorf Arusha in Afrika sammeln.

Unterstützt würden die drei auf ihrer Wanderung von einem rund 30-köpfigen Team, wie Jenny erzählt. Dazu kämen noch rund 80 Gepäckträger - ein logistisches Megaprojekt. Eine Fluglinie sponsere den Transport von rund zwei Tonnen Gepäck. Darin enthalten seien unzählige Socken, Plüschtiere, Bälle und Kappen, die das Team den Kindern eines SOS-Kinderdorfs überbringen wollen.

Kurz vor dem Abflug meint Jenny noch besorgt, «hoffentlich werden die Waren vom Zoll nicht blockiert.» Die Enttäuschung wäre gross, hat sie doch selbst mit Hand angelegt, als die Sachen verpackt wurden. Für den Notfall hat jeder Projektteilnehmer am Sonntag noch ein kleines Geschenk in seinem Reisegepäck mitgenommen, um nicht mit leeren Händen dastehen zu müssen. Jenny unterstützt ihrerseits ganz speziell auch Schweizer Kinder und Jugendliche: Spender können pro bestiegenen Höhenmeter für Kinderprojekte von Pro Juventute spenden.

Höchster Berg Afrikas ist 5895 Meter hoch

Strahlende Kinderaugen werden die Pro Juventute-Botschafterin und ihre Kollegen auf jeden Fall zu sehen bekommen, wenn sie heute im Kinderdorf vorbeischauen. Lange bleiben können sie nicht; die Zeit eilt, denn bereits morgen wollen sie den mit 5895 Meter höchsten Berg Afrikas in Angriff nehmen.

Der Aufstieg gilt zwar als technisch sehr einfach, dennoch verlangt er seinem Bezwinger alles ab: Die Kondition muss top sein, ist die Sauerstoffkonzentration in der Luft auf fast 6000 Metern über Meer doch nur noch halb so gross wie auf Meereshöhe. Ganze sechs Tage sind für den beschwerlichen Aufstieg eingeplant. Damit Pedrini diesen Herausforderungen gewachsen ist, hat sie fleissig trainiert: «Zur Vorbereitung trainierte ich bis zu zwei Stunden täglich mit einer Form des Schattenboxens meine Kraft und Ausdauer».

Miss Water arbeitet zweimal die Woche

Wenn die gelernte Detailhandelsassistentin nicht gerade als Miss Water karitative Zwecke bewirbt, ist sie nebenbei noch am Arbeiten, aktuell ein bis zwei Tage pro Woche. Allerdings nur noch selten in ihrem gelernten Beruf. «Mich zieht es eher ins Büro», sagt sie. Denn viel Geld verdienen lässt sich mit dem Titel der Miss Water nicht: Die Schleife sei fast ausschliesslich mit ehrenamtlichen Aufträgen verbunden, erzählt sie.

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