Die Kantonspolizei Aargau setzte ihr Lasermessgerät am frühen Sonntagnachmittag auf der
Furttalstrasse zwischen Würenlos und Otelfingen ein. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Mit 150 km/h weitaus am schnellsten unterwegs war ein 21-jähriger Schweizer in einem Audi.

Durch die strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 65 km/h erfüllte er den sogenannten «Raserartikel», weshalb die Polizei die Staatsanwaltschaft einschaltete. Diese eröffnete eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Neulenker den Führerausweis auf Probe zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Den Führerausweis ebenfalls auf der Stelle abgeben mussten zwei weitere Autofahrer, die mit 122 und 125 km/h gemessen worden waren. Einstweilen weiterfahren durfte ein vierter Lenker, der mit Tempo 117 km/h unterwegs war. Ihm droht jedoch ebenfalls der Führerausweisentzug.

Raser im Fahndungsregister

Ebenfalls am Sonntagnachmittag führte die Kantonspolizei zwischen Oberrüti und Sins eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Hauptstrasse erfasste das Radargerät ein Auto, das auch mit 150 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h unterwegs war. Der Polizist am Messgerät informierte seine Kollegen über Funk. Die Regionalpolizei Muri konnte den Wagen wenig später in Auw anhalten.

Im Auto sassen vier Bulgaren ohne Wohnsitz in der Schweiz. Der Lenker versuchte zunächst, sich mit einer fremden Identitätskarte auszuweisen. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke auf dem Polizeistützpunkt schaffte Klarheit und zeigte, dass der 37-Jährige im Fahndungsregister zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete gegen den 37-Jährigen eine Strafuntersuchung. Er befindet sich in Haft.

Polizeibilder vom November