Nussbaumen
Bancomat-Sprengung: Täter haben – wenn überhaupt – höchstens 10'000 Franken erbeutet

In der Nacht auf Dienstag haben Unbekannte einen Bancomaten der Aargauischen Kantonalbank gesprengt. Nun teilt das Unternehmen überraschend mit: «Es bleibt unklar, ob die Täter das Geld entwenden konnten.» Fest aber steht: Der Schaden am Gebäude ist viel höher als zuerst geglaubt.

Pirmin Kramer
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Der Morgen danach. Die Bilder zeigen das Ausmass der Sprenung. Die Mitarbeitenden der Aargauischen Kantonalbank können bis auf Weiteres nicht vor Ort arbeiten.
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Dieses Bild zeigt die Eingangstüre der gegenüberliegenden Bäckerei Frei, die ebenfalls zerstört worden ist.
Die Filiale der AKB wurde zerstört. Die Täter konnten mit Bargeld flüchten.
Die Spurenfahnder sind auch am Morgen nach der Sprengung noch mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Die Filiale der AKB wurde zerstört. Die Täter konnten mit Bargeld flüchten.
So sieht es aktuell in Nussbaumen bei der Filiale der Aargauischen Kantonalbank aus.
In der Nacht auf den Dienstag, 4. Mai wurde in Nussbaumen ein Bankomat gesprengt.
Fachpersonen der Spurensicherung sind vor Ort.
Der Schaden ist immens.
Die Spurensicherung ist vor Ort.
Betroffen ist die Filiale der Aargauischen Kantonalbank in Nussbaumen.
Ereignet hat sich die Sprengung beim Einkaufszentrum Markthof im Zentrum von Nussbaumen AG.
Ob und wie viel Geld erbeutet wurde, ist noch nicht bekannt.
Die Spurensicherung ist im Einsatz.
Die Spurensicherung ist im Einsatz.
Die Filiale der AKB wurde zerstört.
Die Ermittler sichern Spuren.
Der Sachschaden ist immens.
Im Bereich des Markthofs in Nussbaumen ist die Zerstörung enorm.

Der Morgen danach. Die Bilder zeigen das Ausmass der Sprenung. Die Mitarbeitenden der Aargauischen Kantonalbank können bis auf Weiteres nicht vor Ort arbeiten.

Pirmin Kramer

In der Nacht auf Dienstag haben Unbekannte einen Bankomaten der Aargauischen Kantonalbank gesprengt. Die zwei Explosionen haben gegen 2.30 Uhr in der Nacht viele Anwohner aus dem Schlaf gerissen.

Laut Mitteilung der Polizei vom Dienstag konnte die Täterschaft «mit einer unbekannten Menge Bargeld flüchten». Doch am Mittwochabend teilt die AKB mit:

«Es bleibt unklar, ob die Täter das Geld entwenden konnten oder ob es durch die Explosion zerstört wurde.»

Die Bank nennt überdies eine Geldsumme: «Nach den ersten Aufräumarbeiten steht fest, dass bei der Bancomatsprengung durch unbekannte Täter ein vierstelliger Betrag abhandengekommen ist.» Die Räuber haben also – wenn überhaupt – weniger als 10'000 Franken erbeutet.

Bankomaten-Sprenger haben wohl auch ihre Beute pulverisiert

Tele M1

Sehr viel höher ist der Sachschaden am Gebäude im Einkaufszentrum Markthof: Er beläuft sich auf über 200'000 Franken, wie das Unternehmen mitteilt. Die Geschäftsstelle bleibt voraussichtlich bis Mitte Jahr geschlossen.

Gegenüber der Aargauer Zeitung sagte Bancomat-Sicherheitsexperte Peter Villiger, dass die Räuber massiv zu viel Sprengstoff verwendet hätten. Wegen falscher Anwendung des Sprengstoffs komme es ab und zu vor, dass das halbe Gebäude weggesprengt, der Bancomat aber nicht geknackt werde.

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