Baden
Das Ärztehaus in den Bädern wächst in die Höhe – so sieht es im Bäderquartier aus

Die Hochbauarbeiten auf der Bäder-Baustelle kommen rasch voran, das Quartier verändert sich fast täglich – ein Augenschein.

Carla Stampfli, Andreas Fahrländer
Drucken
Teilen
Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran. Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran.
24 Bilder
Diese Woche wurde ein dritter fester Baukran installiert. Im Hintergrund die Hotels Blume, Verenahof und Bären, ganz hinten die Dreikönigskapelle (v.l.). Diese Woche wurde ein dritter fester Baukran installiert. Im Hintergrund die Hotels Blume, Verenahof und Bären, ganz hinten die Dreikönigskapelle (v.l.).
Die Baupiste beim Mättelipark. Die Baupiste beim Mättelipark.
Das Badhotel Verenahof sieht derzeit eher aus wie ein Gespensterhaus. Das Badhotel Verenahof sieht derzeit eher aus wie ein Gespensterhaus.
Blick vom Bagno Popolare Richtung Bäder-Baustelle. Blick vom Bagno Popolare Richtung Bäder-Baustelle.
Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran. Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran.
Diese Woche wurde ein dritter Baukran installiert. Im Hintergrund die Hotels Blume, Verenahof und Bären, ganz hinten die Dreikönigskapelle (v.l.). Diese Woche wurde ein dritter Baukran installiert. Im Hintergrund die Hotels Blume, Verenahof und Bären, ganz hinten die Dreikönigskapelle (v.l.).
Der statische Rückbau im Verenahof, der zu einer Gesundheitsklinik umgebaut wird, hat begonnen und dauert bis Ende August. Der statische Rückbau im Verenahof, der zu einer Gesundheitsklinik umgebaut wird, hat begonnen und dauert bis Ende August.
Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran. Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran.
Blick von Ennetbaden Richtung Schweizerhof und Bäder-Baustelle. Blick von Ennetbaden Richtung Schweizerhof und Bäder-Baustelle.
Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran. Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran.
Die Fundamentplatten sowie das Kellergeschoss des Ärzte- und Wohnhauses sind bereits sichtbar. Die Fundamentplatten sowie das Kellergeschoss des Ärzte- und Wohnhauses sind bereits sichtbar.
Der Hochbau des Ärztehauses hat begonnen. Der Hochbau des Ärztehauses hat begonnen.
Wo früher auf dem Kurplatz eine Linde stand, gibt es jetzt Parkplätze für Hotelgäste und Baufahrzeuge. Wo früher auf dem Kurplatz eine Linde stand, gibt es jetzt Parkplätze für Hotelgäste und Baufahrzeuge.
Blick von der Dreikönigskapelle flussabwärts über den ehemaligen Mättelipark. Blick von der Dreikönigskapelle flussabwärts über den ehemaligen Mättelipark.
Der Mättelipark wird bis 2021 in neuer Form zurückkehren. Der Mättelipark wird bis 2021 in neuer Form zurückkehren.
Der dritte Kran auf der Bäder-Baustelle wird aufgebaut. Der dritte Kran auf der Bäder-Baustelle wird aufgebaut.
Die Baustelle bietet einen Ausblick, der so für lange Zeit nicht mehr sichtbar sein wird. Die Baustelle bietet einen Ausblick, der so für lange Zeit nicht mehr sichtbar sein wird.
Wenn das Thermalbad und das Ärztehaus fertig sind, ist der Kurplatz wieder ein geschlossener Stadtplatz. Wenn das Thermalbad und das Ärztehaus fertig sind, ist der Kurplatz wieder ein geschlossener Stadtplatz.
Aus dem ehemaligen Badhotel Bären werden die letzten Schuttreste entfernt, bevor der Innenausbau beginnt. Aus dem ehemaligen Badhotel Bären werden die letzten Schuttreste entfernt, bevor der Innenausbau beginnt.
Im Verenahof-Geviert entsteht eine Privatklinik für Prävention und Rehabilitation. Im Verenahof-Geviert entsteht eine Privatklinik für Prävention und Rehabilitation.
Auch das ehemalige Badhotel Ochsen gleicht einem Gespensterhaus. Auch das ehemalige Badhotel Ochsen gleicht einem Gespensterhaus.
Die Fenster stehen weit offen, die alten Hotels müssen durchgelüftet und getrocknet werden. Die Fenster stehen weit offen, die alten Hotels müssen durchgelüftet und getrocknet werden.
Zwischen dem Hotel Bären und seiner Dépendance klafft eine tiefe Lücke. Zwischen dem Hotel Bären und seiner Dépendance klafft eine tiefe Lücke.

Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran. Bäder-Baustelle: Die Hochbauarbeiten sind Mitte März gestartet und schreiten zügig voran.

Carla Stampfli

Im Bäderquartier in Baden drehen sich die Kräne, es quietscht und kracht: Zum einen laufen hier die Hochbauarbeiten für das neue Thermalbad und für das Ärzte- und Wohnhaus, zum anderen findet der Umbau des Verenahof-Gevierts in eine Gesundheitsklinik statt.

Nicht zuletzt wird seit Montag auch noch die Bäderstrasse saniert, die vom Bahnhof in die Bäder führt. Die Bautätigkeiten fordern Anwohner und Gewerbetreibende heraus.

Eine wichtige Etappe für das neue Thermalbad wurde vor drei Wochen mit dem Start des Hochbaus in Angriff genommen. Diese Arbeiten kommen zügig voran, wie ein Augenschein zeigt: Wer heute vom Kurplatz her Richtung Limmatknie blickt, der sieht bereits die Fundamentplatten und das Kellergeschoss des Ärzte- und Wohnhauses. Dieses wird in den kommenden Monaten langsam in die Höhe wachsen.

So soll das Botta-Bad dereinst aussehen:

Neue Visualisierungen: So soll das neue Thermalbad Baden aussehen.
15 Bilder
Sauna.
Restaurant.
Innenansicht Badebereiche.
Schwimmbecken.
Aussenansicht.
Aussenansicht.
Aussenansicht.
Thermalbad Baden: So sieht das Botta-Bad von innen aus
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)
So soll das neue Thermalbad Baden aussehen. (Visualisierung)

Neue Visualisierungen: So soll das neue Thermalbad Baden aussehen.

zvg

Auch beim Mättelipark geht es rasch vorwärts. Die Dreikönigskapelle steht hier auf etwas verlorenem Posten wie auf einer Halbinsel in der Baustelle. «Die ersten Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Baufeld für das neue Thermalbad sowie dem Baufeld für das Verenahof-Geviert sind gestartet», sagt Gesamtprojektleiter Antony Strub.

Parallel sei man daran, die Aushub- sowie die Tiefbauarbeiten beim Mättelipark und rund um die Kapelle fertigzustellen. Dort, wo früher das Parkhaus stand, haben die Baumeisterarbeiten begonnen.

«Immer wieder Überraschungen»

«Diese Schnittstelle zwischen Verenahof und dem neuen Thermalbad ist sehr anspruchsvoll, und der schwierige Baugrund bringt doch immer wieder neue Überraschungen. Das erfordert Planungsanpassungen», so Strub.

Auch der Umbau und die Sanierung des Verenahof-Gevierts, das aus den drei historischen Badhotels Bären, Ochsen und Verenahof besteht, gehen voran: «Seit letztem Montag werden die ersten statischen Elemente zurückgebaut. Diese Arbeiten sind von aussen nur minimal sichtbar und werden bis Ende August fertiggestellt», so Strub.

Auch wenn der Ablauf für alle Beteiligten sehr herausfordernd sei, zeigt sich der Gesamtprojektleiter zufrieden, wie der Hochbau bisher läuft: «Wir sind im Zeitplan.»

Die Hochbauarbeiten hätten eigentlich schon früher starten sollen. Doch die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, die über ihre Tochtergesellschaft Verenahof AG als Bauherrin federführend ist, hatte im November mitgeteilt, dass beim Aushub unerwartetes Material gefunden worden war.

Das führt dazu, dass das Thermalbad voraussichtlich rund ein Jahr später eröffnet wird: Sowohl das Ärztehaus als auch das Bad und der neue Kurplatz sollen 2021 eingeweiht werden.

Einst stand hier das Grand Hotel, dann parkierten Autos unter dem Mättelipark: Die Dreikönigskapelle steht jetzt wie ein ruhender Pol mitten im Baulärm (April 2018).
6 Bilder
Vor dem «Bären» stiess die Kantonsarchäologie auf römische Gebäudereste.
Die Baustelle für das Botta-Bad in Baden im Bäderquartier am 25. April 2018
Vom Hertenstein und von der Goldwand aus hat man den besten Überblick über die Grossbaustelle.
Der Verenahof am Kurplatz wartet noch auf seine Renovierung.
Dicke Plastikrohre führen das Thermalwasser von den Quellen durch die Baustelle in die Limmat.

Einst stand hier das Grand Hotel, dann parkierten Autos unter dem Mättelipark: Die Dreikönigskapelle steht jetzt wie ein ruhender Pol mitten im Baulärm (April 2018).

Alex Spichale
Spatenstich für Thermalbad Baden
25 Bilder
Auf der Bäderstrasse gräbt noch die Kantonsarchäologie.
Vor dem Verenahof entsteht das neue Ärztehaus.
Mario Botta als Ehrengast beim Spatenstich. Die Bauherrin Verenahof AG hat in Anwesenheit von Stadtammann Markus Schneider, Martin Kull, CEO und Inhaber der HRS Real Estate AG und Mario Botta, Architekt des Thermalbads und Ärzte- und Wohnhauses, zusammen mit allen Projektbeteiligten den Baubeginn in einem feierlichen Akt begangen.
Mit dabei: Das Stadtoriginal Sepp Schmid.
Die geladenen Gäste applaudieren.
Die Bauherrin Verenahof AG hat in Anwesenheit von Stadtammann Markus Schneider zusammen mit allen Projektbeteiligten den Baubeginn in einem feierlichen Akt begangen.
Ebenfalls anwesend war Martin Kull, CEO und Inhaber der HRS Real Estate AG ...
... Stephan Güntensperger von der Gesundheitsstiftung ...
... und Mario Botta, der Architekt des Thermalbads und Ärzte- und Wohnhauses,
Weitere Bilder vom Spatenstich.

Spatenstich für Thermalbad Baden

Alex Spichale

Aktuelle Nachrichten