Baden/Birmenstorf
Rätsel gelöst: Darum duftet es auf der A1 nach Cannabis

Auf der Autobahn A1 bei Baden riecht es des Öfteren nach Cannabis. Autofahrer, welche auf der Strecke unterwegs sind, können das bestätigen. Jetzt steht der Grund dafür fest.

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Auf der Autobahn A1 roch es in letzter Zeit nach Cannabis.

Auf der Autobahn A1 roch es in letzter Zeit nach Cannabis.

Toa55 / iStockphoto

Mehrere Autofahrerinnen und Autofahrer auf der A1 bemerkten in der letzten Zeit einen merkwürdigen Marihuana-Geruch zwischen der Ausfahrt Baden-West und der Raststätte Würenlos. Wie ArgoviaToday berichtet, hat auch die Kantonspolizei davon Kenntnis. Mediensprecher Bernhard Graser sagt: «Wir bekamen noch keine Meldung, die uns auf dieses Problem aufmerksam machten.» Der Polizei selbst sei es jedoch auch aufgefallen.

Dass noch niemand auf den Geruch reagiert habe, sei für Graser nicht verwunderlich: «Heutzutage ist das nichts Spezielles mehr. Es kommt öfters vor, dass es zu ungewöhnlichen Gerüchen kommt.» Die polizeilichen Recherchen hätten letztlich ergeben, dass es sich um eine CBD-Plantage in Birmenstorf handelt.

Wie ArgoviaToday weiter berichtet, gehört die Cannabisplantage in Birmenstorf Claudia Baumberger-Wildi. Seit rund drei Jahren pflanzt sie auf rund sechs Hektaren Cannabis an, welches sie dann verkauft. Ihre Firma trägt den Namen Agronoma AG.

Dass ihre Plantage bis auf die Autobahn zu riechen ist, sei Wildi bewusst: «Das wurde mir bereits mehrmals mitgeteilt. Auch ich rieche die Plantage immer wieder.» Dass die Pflanzen vor allem jetzt stark riechen, habe einen Grund: «In den Monaten September bis Oktober ist der Geruch besonders stark, da sie jetzt in der Blütezeit sind.»

Negative Rückmeldung habe Wildi noch keine bekommen. Zudem sagt sie, dass man von dem Geruch im Auto nicht high werden könne, da es einen zu geringen THC-Wert habe.

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