Das Aarauer Restaurant Einstein hat sich seit seiner Eröffnung im Oktober 2005 stetig weiterentwickelt. Im Sommer 2016 zog sich sein Besitzer, der Verleger Peter Wanner, als Restaurant- Betreiber zurück und verpachtete das Lokal an den Gastrounternehmer Beat Thommen. Dieser lancierte im Mai 2017 ein neues Konzept (gleichzeitig mit der Eröffnung des «Einstein»-Platzes). Doch dieses kam bei den Kunden nicht so an, wie sich das die Initianten erwünscht hatten. «Wir haben unsere Ziele nicht erreicht», sagt Thommen.

Neuer Chef für Aarauer Einsteinrestaurant

Er hat deshalb Wanner gebeten, das «Einstein» verlassen zu dürfen. «Wir haben den Pachtvertrag einvernehmlich per Ende Juli aufgelöst», erklärt Wanner. Das Lokal wird zwei Monate später, am 1. Oktober, nach einer Renovationsphase (angedacht ist eine Pinselrenovation) wieder eröffnet. Unter der Leitung von Franz Maier (53). «Wir hatten das Glück, einen guten Mann zu finden», erklärt Wanner.

«Ich spürte, da bekomme ich einen Besitzer, der mit Herzblut dabei ist», sagt der neue Pächter über Wanner. Franz Maier war zuletzt während 13 Jahren Chef im Grossbetrieb «Tägi» in Wettingen. Das Lokal ist seit dem 1. Mai wegen der Totalsanierung des Sport- und Kongresszentrums geschlossen. Davor führte er das Hotel City in Wettingen. Der Mann aus der Steiermark war auch schon in der Region Aarau tätig: während 4½ Jahren als Restaurantleiter bei den von Feltens im «Hirschen» in Erlinsbach SO. Franz Maier gehört zu den zehn Gründungsmitgliedern «Genuss hoch zehn», einer Gruppe von ambitionierten Aargauer Gastronomen.

Das künftige Konzept des «Einstein» ist noch nicht definiert. «Es gibt sicher keinen teuren Gastrotempel», verspricht Meier. Aber leicht gehobene Gastronomie des Niveaus «Genuss hoch zehn» mit einem starken Gewicht auf frischen Produkten. Und es wird wieder Klassiker auf der Karte haben. Wie Wienerschnitzel, Kalbsleber, Züri Geschnetzeltes.