Aarau
SP-Fraktion fordert die IBAarau mit kritischen Fragen heraus

Die SP-Fraktion stellt dem Stadtrat kritische Fragen in Sachen Erlinsbacherstrasse. Dort will die IBAarau diverse Liegenschaften abbrechen: 19 Mietparteien wurde auf Ende September 2013 gekündigt.

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Diese Häuser an der Erlinsbacherstrasse will die IBAarau wegen des Kraftwerkneubaus abreissen.

Diese Häuser an der Erlinsbacherstrasse will die IBAarau wegen des Kraftwerkneubaus abreissen.

Im Zusammenhang mit der Neukonzessionierung und dem Neubau des Aarekraftwerks plant die IBAarau den Abbruch mehrerer Häuser an der Erlinsbacherstrasse. Dabei wurde
19 Mietparteien gekündigt, den ersten auf Ende September 2013.

Die Stadt ist Hauptaktionärin der IBAarau und der Stadtrat somit deren Vertreter. Von der SP-Fraktion bekommt der Stadtrat denn auch einige kritische Fragen aufgetischt. Die SP-Fraktion stellt fest, dass bis jetzt weder die Informationsveranstaltung noch die Schlichtungsverhandlung zwischen IBAarau und betroffenen Mietern befriedigende Antworten ergeben hätten und eine juristische Auseinandersetzung bevorstehe. «Der Aareraum hat für die Öffentlichkeit in Aarau einen hohen Stellenwert», schreibt die SP. «Planungen müssen mit besonderer Sensibilität erfolgen.»

Die SP-Fraktion will vom Stadtrat unter anderem wissen, ob die Instandhaltung der Liegenschaften Erlinsbacherstrasse 65 bis 83 in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden sei, um nun mit deren mangelndem Zustand den Abbruch rechtfertigen zu können. Wenn dem so ist, wollen die Einwohnerräte erfahren, wie dies gegenüber den Bewohnern verantwortet werde.

Die SP will auch wissen, wie der Abbruch der Häuser aus städtebaulicher und sozialpolitischer Sicht begründet werde, zumal für die Installation des Werkplatzes nur zwei Hausplätze benötigt würden. Die SP fordert den Stadtrat schliesslich auf, sich zu einem allfälligen Konzept der künftigen Gestaltung des Aareraums zu äussern. (Kel)