Aarau
Sie sicherten sich mit dem Fördern von Filmern den NAB-Förderpreis

Die Neue Aargauer Bank zeichnet bereits zum achten Mal die besten Aarauer Maturaarbeiten aus. Den ersten Platz und 1000 Franken Preisgeld holten sich Timon Oberholzer und Sacha Fuchs mit einem Filmlehrgang und zwei Kurzfilmen.

Manuel Bühlmann
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Ein Filmlehrgang und zwei Kurzfilme sicherten ihnen den ersten Platz: die diesjährigen PreisträgerTimon Oberholzer (links) und Sacha Fuchs. Mathias Marx

Ein Filmlehrgang und zwei Kurzfilme sicherten ihnen den ersten Platz: die diesjährigen PreisträgerTimon Oberholzer (links) und Sacha Fuchs. Mathias Marx

Aargauer Zeitung

Zwei Filme zu drehen reichte ihnen nicht. Obendrauf erstellten Timon Oberholzer und Sacha Fuchs für ihre Maturaarbeit einen Lehrgang für angehende Filmer.

Die 100 Stunden, welche die Schulleitung als Richtwert für Abschlussarbeiten vorgibt, dürften sie um ein Vielfaches überschritten haben. Wie viel Zeit sie letztlich investierten, wissen die beiden selber nicht mehr so genau.

Doch der Aufwand zahlte sich aus: Sie erhielten am Mittwoch den Förderpreis der Neuen Aargauer Bank (NAB) und 1000 Franken überreicht. Bereits zum achten Mal zeichnet die NAB die besten Maturaarbeiten von Schülern der Alten und Neuen Kantonsschule Aarau auf dem Gebiet Wirtschaft und Gesellschaft aus.

NAB-Finanzchef Roland Herrmann hob in seiner Ansprache das eindrückliche Engagement der jungen Filmemacher hervor, «das den Rahmen einer Maturaarbeit bei Weitem sprengt.» Lobende Worte fand er auch für die anschauliche Website des Siegerprojekts.

Dort werden in einem Lehrgang die einzelnen Phasen der Filmproduktion detailliert und mit Beispielen aus der Praxis erklärt. «Ein derart professionell gestalteter Internetauftritt würde auch manchen Firmen gut zu Gesicht stehen», sagte Herrmann.

An einem verregneten Sonntag habe er die Arbeiten für die Bewertung durchgestöbert. «Daraus wurde schnell eine faszinierende Lektüre», sagte der Banker. «Einsatz, Engagement und Wille waren spürbar.»

Den anwesenden Maturanden in der Aula der Alten Kantonsschule gab er folgenden Rat mit auf den Weg: «Machen Sie das zu Ihrem Beruf, was Sie am meisten interessiert und was Sie am besten können.»

Insgesamt erhielten sechs Maturaarbeiten eine Auszeichnung. Lucie Bischof und Michael Frey verglichen den Tennisclub Aarau mit anderen Schweizer Clubs und machten 27 Verbesserungsvorschläge.

Damit sicherten sich den zweiten Rang. Der drittplatzierte Michael Ziörjen entwickelte eine Spiele-App fürs iPad. In seiner Präsentation verriet er, wie er neue App-Ideen testet: «In 20 Sekunden muss sie Ihrer Grossmutter erklärt werden können, sonst taugt die Idee nicht für eine App.»

Daneben vermochten drei weitere Arbeiten die Jury zu überzeugen: Melanie Lacher und Larissa Moor (Rang 4), Julian Hofmann (Rang 5) sowie Florian Iten und Elias Vogel (Rang 6).

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