Aarau
«Musig i de Altstadt»: 4000 Besucher waren zu viel – was sich nun ändern soll

«Musig i de Altstadt»: Was vom letzten Jahr geblieben ist und was bei der 15. Ausgabe (23. und 24. August) anders wird.

Katja Schlegel
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Lo & Leduc am "Musig i de Altstadt"
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Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau

Lo & Leduc am "Musig i de Altstadt"

Luis Hartl

Der Freitagabend sprengte alles, was die Besucher in den 13 vorangegangenen Jahren gesehen hatten. Mit den Berner Überfliegern «Lo & Leduc» war den Organisatoren von «Musig i de Altstadt» (kurz MidA) im letzten August der Coup der Festivalgeschichte gelungen. Geschätzte 4000 Besucherinnen und Besucher drängten sich auf dem Schlossplatz vor der Hauptbühne und sangen mit den Berner Rappern inbrünstig vom «Tüfel im rote Chleid» und «079 het si gseit».

Ein Besucheraufmarsch, wie er bei der Organisation des Anlasses nicht absehbar war – und wie er auch nicht mehr stattfinden soll. 4000 Besucher waren selbst für den Schlossplatz zu viel. «Als es Oliver Dredge vor Monaten gelang, ‹Lo & Leduc› zu buchen, hat niemand damit gerechnet, dass die Erfolgswelle bis zum Sommer so gross werden würde», sagte Christian Senn damals in einem ersten Fazit (im MidA-OK mit Céleste Urech, Oliver Dredge und Thomas Garcia).

MidA klappt auch mit Regen

Eine Erfahrung, die gut war und dem Anlass einen gewaltigen Schub verpasst hat – mitunter war das MidA letztes Jahr die einzige Veranstaltung, an der Lo & Leduc kostenlos zu sehen waren. Auf eine andere Erfahrung hätten die Veranstalter jedoch gerne verzichtet: Zum ersten Mal hatte es einen MidA-Tag so richtig verregnet. Kurzfristig mussten am Samstag Bühnen und Bars sturmsicher und regenfest gemacht werden. Das Regenwetter wirkte sich weniger auf die Anzahl Besucher aus als befürchtet, wohl aber auf die Umsätze; das MidA 2018 wird wohl mit einem leichten Defizit schliessen.

Unter dem Strich ist das Fazit aber gut, auch rund vier Monate nach dem Anlass. Inzwischen sind die Gespräche mit Sponsoren, Polizei und Werkhof abgeschlossen. «Wir haben von allen Seiten tolle Rückmeldungen erhalten», sagt Christian Senn. Reibungspunkte gebe es keine, wohl aber Optimierungsmöglichkeiten; einen zentraleren Stellplatz für den WC-Wagen und mehr Abfallkübel beispielsweise, dazu müssen auf dem Schlossplatz einige Zelte und Bars verschoben werden. Der Erfolg der letzten Jahre fordert aber einen Tribut: Mit den steigenden Besucherzahlen steigen auch die Kosten für den Anlass, für nächstes Jahr sogar um ein Vielfaches. «Wir müssen viel mehr Geld für die Infrastruktur wie WC-Anlagen oder Strom sowie die Sicherheit ausgeben», so Senn.

Wird das «Musig i de Altstadt» etwa kostenpflichtig? Senn verneint vehement. «Der Anlass ist seit je her kostenlos und das soll er auch bleiben.» Vielmehr werde man den Pin-Verkauf intensivieren (freiwillig, Kostenpunkt 10 Franken) und mehr Verkaufsstellen einrichten. Weiter kommt das OK nicht darum herum, bei den Sponsoren und Unterstützern mehr Geld zu beantragen und das Budget zu optimieren.

Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Marius Bär auf der Waldmeier-Bühne vor dem Obertorturm
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Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Marius Bär auf der Waldmeier-Bühne vor dem Obertorturm
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Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Marius Bär spielt auf der Waldmeier-Bühne am Graben.
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Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Pätschwerk auf dem Färberplatz
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Black Sea Dahu spielt im Stadthöfli beim Theater Tuchlaube.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Black Sea Dahu spielt im Stadthöfli beim Theater Tuchlaube.
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Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Rathausgasse
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Rathausgasse
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Einweihung der Bühne auf dem Schlossplatz mit «Pascal Geiser».
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Kronengasse
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Openstage vor der Krone
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Pascal Geiser spielt auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Pascal Geiser spielt auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Pascal Geiser spielt auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Pascal Geiser spielt auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Zuschauer beim Konzert von Pascal Geiser
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Rathausgasse
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Marius Baer spielt auf der Waldmeier-Bühne am Graben.
Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Die Zuschauer warten auf den Live-Auftritt von Lo & Leduc
Lo & Leduc am "Musig i de Altstadt"
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau
Musig ide Altstadt, Lo und Leduc auf dem Schlossplatz, Aarau

Musig i de Altstadt 2018, die besten Bilder vom Freitag Marius Bär auf der Waldmeier-Bühne vor dem Obertorturm

Luis Hartl

Neu mehr Leute im OK

Die Arbeit für das MidA 2019 – stattfinden wird es am 23. und 24. August – laufen natürlich bereits seit Monaten. Vor wenigen Tagen hat sich auch das neue Organisationskomitee konstituiert: Zwar bleibt der Vereinsvorstand mit Céleste Urech, Christian Senn, Thomas Garcia und Oliver Dredge wie bisher, neu werden die Aufgaben des OKs aber auf mehrere Schultern verteilt. Neu zählt das erweiterte OK ein knappes Dutzend Personen.

Noch lässt sich zum Programm nichts sagen, wohl aber zum Rahmen. Er soll nicht gross verändert werden. «Der Perimeter soll gleich bleiben, wir wollen uns nicht mehr weiter vergrössern», sagt Christian Senn. Das Gleiche gilt für die Anzahl Bands, die sich bei knapp 40 eingependelt hat. Noch besser werden soll die Tonqualität der Bühnen. «Ausserdem soll der Festival-Charakter des Anlasses noch verstärkt werden, beispielsweise mit Lichtinstallationen und dem Ausbau der Verpflegungsmöglichkeiten», so Senn.

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