Niedergösgen
Feelgood-Openair: Der Held aller Teenager war Baschi

Das Feelgood Openair auf dem Mösli in Niedergösgen war einmal mehr ein Erfolg. Rund 5000 verkaufte Tickets konnten verbucht werden; das Publikum kam in Scharen und genoss die einzigartige Stimmung. Stargast Baschi brachte die Besucher zum Kochen.

Patricia Schoch
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Feelgood-Openair: Der Held aller Teenager war Baschi
16 Bilder
«Unkraut vergeht nicht» – Dada Ante Portas stellen Songs aus ihrem neuen Album «Bad Weeds Grow Tall» vor
«Hands up» für die gute Festival Musik
Mit Kuscheltier ist das Konzert doppelt so schön
«Hecht» aus Luzern können mit ihrem «Swiss Music Award» als beste Newcomer bereits auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken
Keiner zu klein…
Beim Feelgood Festival können die Beine unmöglich stillstehen
«Rawcut» aus der Region Aarau erinnert mit ihren Songs an kalifornischen Rock
Die siebenköpfige Combo «rude tins» aus Brugg haben sich ein eigenes Musikgenre erschaffen: den «Brass Punk Rock»
In der «Cevi Beiz» verdient sich die Cevi Gretzenbach etwas dazu
Das «Schnäggi-Zäggi» ist zentraler Treffpunkt auf dem Festgelände
Der Hit an der Strandbar gegen die Hitze: Sangria! Doch auch alkoholfreie Drinks sind im Angebot
Die Band «channelsix» hat bereits den kleinen Prix Walo in der Tasche
Kluge Köpfe schützen sich
Die «Poorboys» haben sich dem Rock’n’Roll verschrieben
Das «Bungy Trampolin» ist ein Highlight für die kleinen Festivalbesucher

Feelgood-Openair: Der Held aller Teenager war Baschi

Patricia Schoch

Die Veranstalter zeigen sich mehr als zufrieden. «Das Wetter traumhaft, gelungene Konzerte, erfolgreicher Ticketverkauf, tolle Stimmung, keine Zwischenfälle» OK-Präsident Resu Widmer ist glücklich. «Die Stimmung beim «Patent Ochsner»-Konzert, wunderbar, ein absolutes Highlight», schwärmt auch Medienverantwortlicher Roger Brunner.

«Natürlich wären grosse Acts wie «Gotthard» oder «Stress» super», sinniert Widmer. «Doch diese würden automatisch die Ticketpreise in die Höhe treiben, das wollen wir nicht». Denn die moderaten Preise, die gerade auch Familien einen Festivalbesuch erlauben, sind ein Schlüssel zum Erfolg des Feelgood.

Wer auf dem Gelände nach dem Reiz des Festivals fragt, hört durchgehend : «familiär», «gemütlich», «locker» und «gute Preise». Diese sind auch möglich, weil die vielen Helfer alle ehrenamtlich arbeiten. Ihnen windet Resu Widmer ein Kränzchen. «Was unsere Helfer leisten, ist unglaublich. Ohne sie wäre das Festival undenkbar.»

Besucher aus der Umgebung

Viele Besucher sind aus der Umgebung; das Openair ist quasi «Mischung aus Dorffest und Musikfestival», wie Widmer es nennt. So zum Beispiel Giuseppina Sieber aus Niedergösgen.

Sie sitzt etwas abseits und geniesst das Geschehen aus der Ferne. In den Pausen löst sie Kreuzworträtsel, «damit wird es mir nie langweilig», sagt sie und lacht. Sie ist 73 und kommt jedes Jahr.

«Es ist so schön hier, man kennt die Leute und die Musik ist gut. Ich höre alles gerne, auch, was die Jungen heute machen.» Familie Zurlinden aus Gretzenbach mit Sohn Yannik (12) und Patenkind Dilan (11) schätzt die familiäre Atmosphäre besonders.

Sie sind Stammgäste des Festivals. «Früher mussten wir natürlich Punkt zwölf hier stehen, um Christian Schenker nicht zu verpassen», lacht der Vater. «Jetzt, wo die Kinder aus dem Alter raus sind, können wir es etwas lockerer nehmen.»

Schweizer Musik-Mix

Musikalisch setzen die Veranstalter auf Schweizer Musik; einem Mix aus bekannten Namen und hoffnungsvollen Newcomern. Am Freitag ist dem OK dieses Jahr ein Coup gelungen.

«Müslüm», «Knackeboul «, «Stiller Has» und «Patent Ochsner» am selben Abend auf einer Bühne; eine Glanzleistung. Der Samstag ist jeweils für die ganze Familie. Christian Schenker, Liebling der Kinder, gehört fast schon zum «Inventar» des Festivals.

Mit der Schülerband «Scratch off» und «Rawcut» aus Aarau erhält der regionale Nachwuchs eine Plattform. Eine Erwähnung wert sind auch «rude tins». Die Brugger machen derart eigenen Sound, dass sie sich gar ein eigenes Genre schaffen mussten. Ihr mitreissender «Brass-Punk-Rock» lässt das Publikum tanzen.

Der Abend wird von der Luzerner Band «Hecht» eröffnet. Eingängige Songs wie «See Springe» oder «Tanze Tanze» begeistern das Publikum. Spätestens beim ersten Ton von «Dada Ante Portas»-Frontmann Pee Wirz hat sich dann auch der letzte Festivalbesucher aus dem Zelt geschält und unter die Menge gemischt.

Nach einer Pause mit neuem Album unterwegs, überzeugt die Band mit grosser Spielfreude. Eigentlich kann die Stimmung gar nicht mehr besser werden. Doch dann betritt Baschi die Bühne.

Der Held aller Teenager bringt die Zuhörer endgültig zum Kochen. Ausklingen lassen die Besucher das Festival zum Schluss mit DJane und Ex-Miss Schweiz Mahara Mckay.

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