Aarau
Diese Beizen haben Sommerstimmung an die Aare gebracht

Die Schwanbar und das Restaurant Summertime sind in der Sommerzeit beliebte Orte zum Ausspannen und Sein. Doch bald schliessen sie. Die beiden Sommerbeizen blicken zufrieden auf die Sommersaison 2011 zurück.

Marianne Wydler (Text und Fotos)
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Beat Thommen im «Summertime» (links). Die junge Frau streicht in der Schwanbar die Paninis für den letzten Abend dieses Sommers (rechts).

Beat Thommen im «Summertime» (links). Die junge Frau streicht in der Schwanbar die Paninis für den letzten Abend dieses Sommers (rechts).

AZ

Wo ist im Sommer Aarau am schönsten? Natürlich in den beiden Sommerbeizen am Aareufer. Am 1. September beendete die Schwanbar ihre Saison, das Restaurant Summertime bleibt mindestens noch bis Ende September geöffnet.

«In Erinnerung bleiben wird mir der schöne Start», meint Beat Thommen, Besitzer des «Summertime». Die Monate April und Mai lockten mit ausserordentlich freundlichem Wetter bereits Anfang Saison zahlreiche Gäste ans Aareufer. Der Juni und Juli hätten dem Betrieb durchschnittliche Besucherzahlen eingebracht. «In den Frühlingsmonaten wie auch im September bleiben die Gäste des Lokals Summertime abends, wenn es kühler wird, nicht allzu lange sitzen.» Der 1. August hätte allerdings diesmal dank gutem Wetter auch viele Gäste ans Aareufer gebracht, welche das Feuerwerk des Sommerrestaurants bestaunten.

Flaute in den Sommerferien

Während den Sommerferien blieb der grosse Ansturm jedoch aus, weil die Temperaturen kaum hochsommerliche Werte erreichten. Je mehr Eintritte das Aarauer Schwimmbad im Schachen verzeichne, desto mehr Leute kehrten jeweils nach dem Besuchs des Schwimmbads im Summertime ein, erklärt Thommen. Tagsüber besuchten Familien und Pensionierte das «Summertime», abends sei die Kundschaft gemischt, darunter fänden sich auch Ausflügler und viele Stammgäste.

Weiter flussabwärts, in der Schwanbar, berichtet Barchefin Viviane Wagner von der neunten Saison: Die Bar am Wasser habe sich eingebürgert, die Leute freuten sich riesig auf den Treffpunkt unter den hohen Bäumen. Dieses Jahr fanden auch Australier, Engländer, Amerikaner und Franzosen den Weg zum Sommerrestaurant. Hier fühlt sich wohl, wer in Ruhe lesen, Schach spielen oder in Gesellschaft etwas trinken möchte.

Höhepunkte waren die Fahrten des Wassersportvereins. Jeweils acht bis zehn Personen konnten sich in Pontons flussaufwärts schiffen lassen. Kaum zurück von einer Runde, füllten sich die Holzboote umgehend mit neuen Passagieren.

Am 1. August gab es als Festessen Spanferkel. Erstmals fand ein Spielnachmittag mit Spielen aus aller Welt für statt. Gross und Klein spielte mit, nur das Wetter nicht.

Wiederum gingen in der Schwanbar drei Konzerte mit lokalen Bands über die Bühne und zogen zusätzliche Besucher an. Während dieser
Saison hätten die Gäste viele Schweizer Weine konsumiert, bemerkt Wagner.

Im Jahr 2001 erzielten die Aarauer Pfadfinderabteilungen durch die Organisation des Pfadi Folk Fests einen finanziellen Gewinn. Daraus finanzierten sie die an der «Expo.02» eingesetzten Container. Im Jahr 2003 nahm die Schwanbar ihren Anfang und trägt seither dazu bei, den Aareraum zu beleben.

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