Aarau
Die Minipigs vermehren sich im Tierpark Roggenhausen prächtig

«Glück im Stall» vermeldet der Wildpark Roggenhausen zum Kalenderwechsel. In seinem «Hirtenbrief» hält Silvio Bircher, Präsident des Trägervereins, fest, dass «sämtliche Muttertiere mehr oder weniger problemlos Nachwuchs auf die Welt setzten».

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Die Minipigs sind die eigentlichen Publikumslieblinge im Tierpark.

Die Minipigs sind die eigentlichen Publikumslieblinge im Tierpark.

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So verzeichneten zum Beispiel die acht weiblichen Moufflons acht Lämmer und die 13 Kühe bei den Damhirschen ebenso viele Kälber. Auch die Wildschweine und die eigentlichen Publikumslieblinge, die Minipigs, vermehren sich prächtig.

Der Herbst 2013 fiel erfreulich mild aus. «Erstaunlich viele Nachmittagsbesuche» waren die Folge, wovon auch das separat vom Wildpark in Eigenregie betriebene Restaurant profitieren konnte. Auch in diesem Jahr brachte die traditionelle Abgabe von Eicheln und Rosskastanien, die hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen gesammelt worden waren, reiche Ernte. Die wertvollen Früchte kommen den Wildtieren im Winter in Form von siliertem Futter zugute.

Fahnenburg im Süden

Laut Bircher besteht Hoffnung, dass in nächster Zeit auch die südliche Eingangspforte mit einer Fahnenburg markiert werden kann. Die Kantons- und Gemeindewappen flattern der Besucherschar ja heute bereits im Westen (Eppenberg-Wöschnau) und im Norden (Stadt Aarau) entgegen. An der letzten Generalversammlung im vergangenen Juni jedenfalls versprach Heinz Lüscher, Gemeindeammann von Unterentfelden, «eine vertiefte Prüfung dieser beliebten und sanften baulichen Massnahme». Was daraus geworden ist, wird man spätestens an der nächsten Landsgemeinde der Roggenhausen-Familie erfahren, die am Sonntag, 1. Juni 2014, auf dem «Älpli» stattfinden wird.

Der «schönste Hirschpark der Schweiz» (so die Bezeichnung im Hirtenbrief) bleibt, was er ist: Er steht ganzjährig für das Publikum offen, er kennt keine Eintrittspreise und ist natürlich und überschaubar angelegt. «Exotische Tiere sucht man vergebens, dafür gibt es zoologische Gärten», bekennt Silvio Bircher. Denn Menschen und Tiere sollen sich auch im kommenden Jahr im idyllischen Täli wohlfühlen, wie schon seit 110 Jahren. (HR)

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