Gränichen
Die Feuerwehr sucht dringend Land für ein neues Magazin

Eigentlich müsste die Feuerwehr Gränichen aufgestockt werden, doch das scheitert schon am Platz für ein neues Fahrzeug. Ein neues Magazin muss her – bisher steht aber ein grosses Fragezeichen hinter dem Standort. Helfen sollen jetzt die Ortsbürger.

Katja Schlegel
Drucken
Teilen
Das alte Magazin ist dringend sanierungsbedürftig.

Das alte Magazin ist dringend sanierungsbedürftig.

Pascal Meier

Es brennt mit dem neuen Magazin für die Feuerwehr Gränichen: Weil die Gemeinde inzwischen über 7000 Einwohner zählt, muss die Feuerwehr aufgestockt werden. Platz für ein neues Fahrzeug aber hat es im alten Magazin nicht. Ausserdem ist das Gebäude mit den drei Wohnungen im Obergeschoss dringend sanierungsbedürftig. Es ist unbestritten: Ein neues Magazin muss her.

Das Problem ist nur – wo? «Beim Werkhof sehen wir keine Möglichkeit», sagte Gemeinderat Peter Stirnemann an der Orientierungsversammlung Ende letzter Woche. Auch die Idee, das Gebäude auf dem Gelände der Firma Zehnder zu realisieren, hat sich mittlerweile zerschlagen.

Ortsbürger als Rettung

Als mögliche Option steht jetzt das Stück Land neben dem Forstamt zur Diskussion, das den Ortsbürgern gehört. Im Moment stehen hier noch die Hallen des ehemaligen Baugeschäftes Kaufmann. Die Hallendächer seien aber stark sanierungsbedürftig, so Stirnemann. «Diese zu sanieren würde rund eine Viertelmillion kosten.» Der Plan der Gemeinde: Die Hallen werden abgerissen und auf einem Teil der Parzellen wird ein neues Feuerwehrmagazin gebaut, ähnlich demjenigen der Feuerwehr Entfelden-Muhen.

«Wir haben unser Vorhaben der Ortsbürgerkommission vorgestellt und abgeklärt, was sie dazu sagen würden», so Stirnemann. Die Kommission habe zugestimmt, ungewiss sei aber, ob das auch die Ortsbürger tun würden. Um die Tendenz vorzufühlen, soll jetzt an der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 24. November eine Konsultativabstimmung durchgeführt werden. Je nach Ausgang dieser Abstimmung müsste dann diskutiert werden, ob die Ortsbürger das Land im Baurecht abgeben, ob sie es verkaufen oder ob sie den Bau selber realisieren und ihn anschliessend der Einwohnergemeinde vermieten.

Für den Bau hat der Gemeinderat analog dem Beispiel von Entfelden-Muhen drei Millionen ins Investitionsprogramm aufgenommen. «Klappt das mit den Ortsbürgern, könnten wir den Bau ungefähr im Jahr 2017 realisieren», so Stirnemann.

Aktuelle Nachrichten