«Autoposer» auch Problem in Auenstein und Buchs

Laute Autos und Motorräder verärgern die Bevölkerung.

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Petitio.ch Liegt es an den Corona-bedingt freieren Strassen, dass «Autoposer» und Lärmemissionen durch PS-starke Boliden mehr auffallen? Oder hat die Bevölkerung einfach genug davon, die unnötige Lärmbelästigung hinzunehmen? Fakt ist: Das Thema wird in den sozialen Medien heiss diskutiert, seit ein genervter Anwohner eine Petition mit dem Titel «Stoppt die Lärmbelästigung durch Auto­poser in Aarburg» lanciert hat. Es sind schon 600 Unterschriften zusammengekommen. Und: Bereits gibt es weitere Petitionen (www.petitio.ch).

In Brunegg wehrt man sich etwa gegen die «Rennstrecke» Richtung Othmarsingen und Möriken, wo nicht nur Lärmbelästigung durch aufheulende Motoren, sondern auch die Sicherheit ein Thema ist. In Auenstein dasselbe: In der entsprechenden Petition schreibt ­Initiant Hans-Peter Ott, die «lautstarke Fahrweise» beginne bereits beim östlichen Dorfeingang im Ortsteil Fahr. «Aber so richtig los geht es beim Dorfausgang Richtung Biberstein – da wird innerhalb der 50er-Zone kräftig auf das Gas gedrückt.»

Der Petitionär vermutet ausserdem, dass die Lärmverursacher auch verantwortlich sind für das Littering auf dem Parkplatz, der zwischen Auenstein und Biberstein auf einer Anhöhe liegt – «denn meistens folgt ihrer abendlichen lautstarken Fahrweise eine Menge Abfall neben den vorhandenen Kehrichteimern.»

Auch in Buchs gibt es eine Petition: Peter Käppeli fordert ein «Verbot von manipulierten Fahrzeugen», etwa mit Klappenauspuff oder Soundgenerator. Offenbar sind die Lärmverursacher primär auf der Aarauer- und Mitteldorfstrasse unterwegs. Käppeli schreibt: «Sie lassen ihre Motoren laut aufheulen – auch nachts, deutlich nach Mitternacht. Wieso dürfen ein paar Egoisten mit Autos und Motorrädern solchen Lärm machen und Hunderte von Einwohnern um ihre Lebensqualität und den Schlaf bringen?» (nro)

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