Aarau
Mit fast 200 km/h auf der A1: Zwei Raser müssen rund zwei Jahre hinter Gitter

Die zwei Angeklagten mussten sich vor dem Bezirksgericht Aarau verantworten. Es ging um ein illegales Autorennen vor zwei Jahren auf der Autobahn A1.

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Tele M1

Ein 27-jähriger Kosovare und ein 36-jähriger Schweizer standen am Dienstag vor dem Bezirksgericht Aarau. Der Vorwurf: Sie sollen sich Mitte Oktober 2019 auf der Autobahn A1 zwischen Suhr und Baden-Dättwil ein illegales Autorennen geliefert haben. Das in einem Ferrari 458 und einem BMW M5, die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten betrugen 196 und 191 km/h. Die beiden hätten damit nicht nur elementare Verkehrsregeln in grober Weise und mehrfach verletzt, sondern auch andere Autofahrerinnen und Autofahrer behindert und gefährdet, so der Vorwurf laut Tele M1.

Die Staatsanwaltschaft forderte vor den Schranken 24 und 30 Monate unbedingt sowie eine Busse. Unbedingt, weil beide einschlägig vorbestraft (wegen Verkehrsdelikten). Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft, senkte das Strafmass jedoch um ein paar Monate: Die beiden wurden zu 28 Monaten beziehungsweise 22 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und müssen zudem eine Geldstrafe bezahlen. (wif)

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