Aarau
Helikoptereinsatz über der Aare – Suche ergebnislos abgebrochen

Nachdem ein Mann am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr beim Polizeikommando gemeldet hatte, eine Frau in der Aare gesehen zu haben, wurde die Suche aufgenommen.

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Die Sirenen und der mit Suchscheinwerfern über der Aare schwebende Rega-Helikopter bereiteten den Menschen in und um Aarau am Sonntagabend Sorgen. Was mag da passiert sein? Auf Flightradar24 war zu sehen, wie der Rega-Heli von der Basis in Basel angeflogen kam, dann die Aare zwischen Kettenbrücke und Kraftwerk Rupperswil hinunter und wieder hinauf flog, bevor er nach Basel zurückkehrte. Die Feuerwehr war mit dem Boot auf dem Fluss unterwegs.

Der Helikopter suchte entlang der Aare, konnte aber niemanden entdecken.

Der Helikopter suchte entlang der Aare, konnte aber niemanden entdecken.

zvg

Laut Auskunft der Kantonspolizei hatte sich um 20.30 Uhr ein älterer Herr bei der Gegensprechanlage des Polizeikommandos gemeldet und erzählt, dass er bei der Zurlinden-Insel (auf der Seite Richtung Aarenau) eine Frau in der Aare gesehen habe, die sich an einem Stein festhielt. Er hatte kein Handy bei sich, weshalb er nicht anrief, sondern zum Polizeikommando ging. Deshalb dauerte es auch sicher eine Viertelstunde, bis die Einsatzkräfte überhaupt vor Ort waren. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dunkel. «Die Suche mit einem Boot, mehreren Polizeipatrouillen und eben dem Helikopter der Rega mit Scheinwerfer wurde ohne Ergebnis etwa um 22.30 Uhr abgebrochen», so der Polizeisprecher am Montag. «Da bislang keine passende Vermisstmeldung vorliegt, ergab es keinen Sinn, die Suchmassnahmen heute fortzusetzen.»

Die Aare führt im Moment extrem wenig Wasser. Möglich, dass der Mann einen Ast oder ein Tier gesehen hatte. «Wir gehen davon aus, dass die Beobachtung des Mannes einen plausiblen Hintergrund hatte», so der Polizei-Sprecher.