Robert Keller, Abteilungsleiter Nachwuchs/Ausbildung, freute sich über das gute Niveau mit der Pistole wie mit dem Gewehr. Den hochstehendsten Kampf um die Gold, Silber und Bronze lieferten sich die acht- bis zwölfjährigen Gewehrschützen. Schliesslich setzte sich der Oberentfelder Lars Morgenthaler mit 190 Punkten aus 20 Schüssen mit fester Auflage an die Spitze. «Ein Spitzenresultat», freute sich Keller über diese Bestleistung.

Zwei Siege an Menziken-Burg

In den oberen Alterskategorien gelangen den Sportschützen Menziken-Burg dank der Geschwister Geri und Saskia Zoller gleich zwei Siege. Geri Zoller meisterte die U17-Klasse mit starken 179 Punkten stehend frei. Im Vorjahr hatte er sich bereits im U15-Feld durchgesetzt.

In diesem Jahr gewann seine Schwester Saskia Zoller in der U15-Kategorie stehend frei mit 170 Zählern. Ihr Triumph fiel knapp aus. Maurice Pouchon von den Sportschützen Obersiggenthal totalisierte 169 Ringe. In der U15-Klasse mit beweglicher Auflage erreicht Louis Scheffler von den Sportschützen Muhen mit 165 Punkten das höchste Resultat.

Starke Pistolenschützinnen

Der Vormittag gehörte dem Nachwuchs mit der Luftpistole. Hier beeindruckte die für den PC Fahrwangen schiessende Lara Furrer. Die 16-jährige Bettwilerin erreichte 169 Punkte und gewann mit 17 Zählern Vorsprung. «Ich blicke auf ein gutes Jahr zurück, bin aber von diesem Resultat trotzdem überrascht», kommentierte die Seetalerin ihren Sieg.

Knapper fiel die U15-Entscheidung. Mit beweglicher Schiesshilfe erzielte Noemi Hofer von der SG Zofingen «trotz grosser Nervosität», wie sie sagte, 180 Punkte. Damit distanzierte sie Thierry Suhner vom PC Fahrwangen um drei Ringe.

Die drei Pistolensieger: Noemi Hofer, Remo Meier und Lara Furrer (v. l.).

Die drei Pistolensieger: Noemi Hofer, Remo Meier und Lara Furrer (v. l.).

Im U13-Feld verhinderte Remo Meier den totalen Triumph des weiblichen Geschlechts. Das Talent des SSV Muri siegte mit 175 Zählern überlegen vor Kiara Jaggi von der SG Zofingen. Zu seinem Wettkampf erklärte der Freiämter Sieger: «Ich begann nervös, kam dann aber in einen guten Rhythmus.»

Als Wettkampfleiter freute sich Robert Keller über den reibungslosen Finalablauf und die Disziplin der jungen Schützen im Schiesskeller Baden-Esp. Das «Aargauer Zähni» ist traditionell ein Schnupperschiessen für den Nachwuchs und rekrutiert viele Teilnehmer aus dem Schulsport. Mit der Pistole blieb die Gesamtbeteiligung in diesem Jahr konstant. «Schade, dass sich bei den Gewehrschützen ein kleiner Rückgang einstellte», bedauerte Keller.