Das sind gute Nachrichten für den Kanton Solothurn: Die Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank wird rund 32 Millionen Franken in die Kantonskasse spülen, wie Andreas Bühlmann, Chef des Amtes für Finanzen, auf Anfrage erklärt.

Das seien rund 11 Millionen Franken mehr als für 2017 budgetiert. «Wir nehmen gerne, was zusätzlich kommt und wir sind zufrieden», so Bühlmann. Die Rechnung 2017 werde also um diesen Mehrertrag besser abschliessen, sofern keine weiteren Überraschungen bei den Kostentreibern auftreten werden.

Der Kantonsrat hat im Dezember das Budget 2017 verabschiedet, welches einen Ertragsüberschuss von 2 Millionen Franken vorsieht. Hintergrund der «Zugabe» ist die offensichtlich gute Arbeit der Nationalbank. Diese hat nämlich 2016 einen Gewinn von gut 24 Milliarden Franken erwirtschaftet. Davon fliessen dem Bund und sämtlichen Kantonen insgesamt 1,5 Milliarden Franken zu.

In den Jahren zuvor flossen dem Kanton Solothurn von der Notenbank folgende Beträge zu: Für die Rechnung 2013 waren es 21,6 Millionen, für 2015 42,9 Millionen und für 2016 21,4 Millionen Franken. Keinen einzigen Franken gab es für die Rechnung 2014. Denn im Jahr zuvor, jeweils massgebend für die Auszahlungshöhe im Folgejahr, hat die Nationalbank erstmals seit 1907 wegen eines hohen Verlustes keine Ausschüttung vorgenommen. (FS)