Die Solothurner Energiestädte Grenchen, Oensingen, Olten, Solothurn und Zuchwil wurden in diesem Jahr einem umfassenden Re-Audit unterzogen und aufgrund ihrer Leistungen im Energiebereich für weitere vier Jahre mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet.

Die Einwohnergemeinde Zuchwil erhielt dabei sogar das Energiestadt Gold-Label und gehört somit zu den innovativsten Schweizer Energiestädten. Neu als Solothurner Energiestadt aufgenommen wurde die Region Thal.

Energiestadt ist ein Programm von «Energie Schweiz» und ein Paradebeispiel dafür, wie Effizienz und Lebensqualität mit verantwortungsvollem Handeln gesteigert und das Klima geschont werden kann.

Die Solothurner Energiestädte arbeiten seit 2004 eng zusammen und konnten in dieser Zeit viele Synergien nutzen bei der Umsetzung von Aktivitäten und Projekten zur Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien (Wärmeverbunde, Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerke), der nachhaltigen Mobilität (z. B. gemeinsames Mobilitätsprogramm so!mobil mit Mobilitätstagen, Mobilitätsberatungen für Unternehmen) und des Klimaschutzes und damit auch die hiesige Wirtschaft fördern.

Leuchttürme in der Landschaft

Der Kanton profitiert von den Energiestädten, weil konkrete Energiepolitik auf kommunaler Ebene – beispielsweise durch die Förderung von Wärmeverbunden, der energetischen Sanierung von Gebäuden, der Modernisierung der Strassenbeleuchtung oder durch Effizienz fördernde Massnahmen bei der Ortsplanung einen Beitrag an die Zielerreichung im Energiebereich leistet.

Die in ein schweizerisches und europäisches Netzwerk eingebunden Energiestädte sind Leuchttürme in der energiepolitischen Landschaft. Sie sind Vorbilder, welche neue Wege beschreiten, aber auch bewährte Massnahmen zum Erreichen energiepolitischer Ziele bekannt machen. (mgt)