Der Regierungsrat will bis Ende 2018 die Anzahl der Zivilschutz- und Bevölkerungsschutzregionen von heute 22 auf 11 reduzieren. Auch die beiden bisherigen Wynentaler Bevölkerungsschutzregionen «Wynental» und «aargauSüd» mit ihren Zivilschutzorganisationen sollen zusammengeschlossen werden.

Unter dem Titel «Fusio 2018» erarbeitet ein Projektteam seit Frühjahr 2015 die Zusammenführung. Mittlerweile steht fest: Das Kommando der Zivilschutzorganisation und Teile des Führungsorgans (Kommandant, Stellvertreter und Administration) werden den künftigen Standort im alten Gemeindehaus in Teufenthal haben. Der Gemeinderat Teufenthal habe sich bereit erklärt, die Funktion und Aufgaben der Leitgemeinde für den neuen Verband zu übernehmen, sagt Projektleiter Martin Widmer (Oberkulm).

Dem künftigen Verband werden die Gemeinden Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Gränichen, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Teufenthal, Unterkulm und Zetzwil angehören. Die politische und strategische Führung unterliegt einem 12-köpfigen Vorstand mit Vertretern der Verbandsgemeinden. Durch die geplante Neuorganisation könnten die Kostenanteile der Verbandsgemeinden um rund 25 Prozent gesenkt werden, so Widmer. Der Zeitplan sieht vor, die Satzungen im Juni 2017 allen Gemeindeversammlungen der Verbandsgemeinden zur Beschlussfassung vorzulegen. (rap)